Zwischenzeugnis: „Wichtige Etappe geschafft – bis zum Jahresende noch alles drin“
Am heutigen Freitag bekommen viele bayerische Schülerinnen und Schüler ihr Zwischenzeugnis. Auf einen Blick zeigt es den Lernstand nach dem ersten Schulhalbjahr und ist damit ein wichtiges Feedback-Instrument für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern. Alternative Formen der Leistungsrückmeldung bleiben an bayerischen Schulen weiter beliebt.
Kultusministerin Anna Stolz betont hierzu: „Das erste Schulhalbjahr ist geschafft! Das Feedback der Lehrkräfte macht die Stärken und Talente unserer jungen Menschen sichtbar. Sie dürfen gerne stolz sein auf das, was sie erreicht haben. Leistung ist auch etwas verdammt Cooles! Und sollten die Noten gerade nicht so gut ausfallen, gilt: Das Zwischenzeugnis ist nur eine Zwischenbilanz! Bis zum Jahresende ist noch alles drin. Im zweiten Halbjahr bleibt noch genügend Zeit, um an der Technik zu feilen und alles zu geben. Hierfür bieten unsere Lehrkräfte und die Staatliche Schulberatung wertvolle Hilfe und Unterstützung an.“
Zwischenzeugnisse – und alternative Leistungsrückmeldungen
Überreicht werden die Zwischenzeugnisse am letzten Schultag der zweiten vollen Schulwoche im Februar. Es gibt sie an Grundschulen, Mittelschulen, Förderschulen, Realschulen, Gymnasien, Wirtschaftsschulen, Beruflichen Oberschulen, Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachschulen und Fachakademien. Für Grundschulkinder der Klassen 1 bis 3 kann ein Lernentwicklungsgespräch anstelle des Zwischenzeugnisses treten. Darüber entscheidet die Lehrerkonferenz im Einvernehmen mit dem Elternbeirat vor Beginn des Schuljahres. Auch in der Grundschulstufe der Förderschulen wird diese Alternative regelmäßig in Anspruch genommen. Bereits im Januar erhalten Viertklässler einen Leistungsbericht zur frühzeitigen Rückmeldung vor dem Übertrittszeugnis.
Lernentwicklungsgespräche können auch an Mittelschulen und in der Mittelschulstufe der Förderschulen in den Jahrgangsstufen 5 bis 9 die Zwischenzeugnisse ersetzen bzw. ergänzen. An Gymnasien und Realschulen können die Zwischenzeugnisse für die Jahrgangsstufen 5 bis 8 durch schriftliche Informationen über das Notenbild ersetzt werden, wenn Lehrerkonferenz und Elternbeirat zuvor zugestimmt haben. Dann gibt es für die Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte an mindestens zwei Terminen des laufenden Schuljahres eine schriftliche Information über das Notenbild. Auch an Wirtschaftsschulen lassen sich in der Vorklasse sowie den Jahrgangsstufen 7 und 8 die Zwischenzeugnisse durch mindestens zwei schriftliche Informationen über das Notenbild ersetzen.
Umfassende Beratungsangebote für junge Menschen und Eltern
Schülerinnen und Schüler und deren Eltern können sich von Lehrkräften, Beratungslehrkräften, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen direkt an den Schulen vor Ort umfassend beraten lassen. Auf den Schulhomepages finden sich die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartnerinnen und -partner.
Für komplexe Fragestellungen stehen zudem die Beratungslehrkräfte sowie die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den neun Staatlichen Schulberatungsstellen bereit:
Mittelfranken
Glockenhofstraße 51
90478 Nürnberg
Tel.: 0911 5867610
München (Stadt und Landkreis)
Infanteriestraße 7
80797 München
Tel.: 089 558998960
Niederbayern
Seligenthaler Straße 36
84034 Landshut
Tel.: 0871 430310
Oberbayern-Ost (Freising, Erding, Ebersberg, Miesbach und das übrige östliche Oberbayern)
Beetzstraße 4
81679 München
Tel.: 089 982955110
Oberbayern-West (Pfaffenhofen, Starnberg, Fürstenfeldbruck, Dachau, Bad Tölz-Wolfratshausen und das übrige westliche Oberbayern)
Infanteriestraße 7
80797 München
Tel.: 089 5589924 - 10 oder - 11
Oberfranken
Bahnhofsplatz 1a
95028 Hof
Tel.: 09281 1400360
Oberpfalz
Weinweg 2
93049 Regensburg
Tel.: 0941 5985330
Schwaben
Beethovenstraße 4
86150 Augsburg
Tel. 0821 509160
Unterfranken
Ludwigkai 4
97072 Würzburg
Tel.: 0931 260 7750
Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
Quelle
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
