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Trügerische Eisflächen

Erstellt am 10. Februar 2012, zuletzt geändert am 9. Februar 2012

Auch wenn ein See anscheinend zugefroren ist, ist das Eis immer unterschiedlich dick. Um einen sicheren Untergrund zum Eislaufen und Eishockeyspielen zu bieten, muss das Eis an allen Stellen ausreichend stark sein. Dunkle Stellen zeigen an, dass die Eisdecke dort noch zu dünn ist. Je nach Temperatur und Sonneneinstrahlung kann es Wochen oder sogar Monate dauern, bis das Eis ausreichend dick ist.

Besondere Vorsicht ist an Seen geboten, die von Bächen oder Flüssen durchzogen sind: Das Eis ist an den Ein- und Ausflüssen oft von anderer Qualität als auf dem Rest des Sees. Gefahren können auch an bewachsenen Uferzonen und auf verschneiten Eisflächen drohen, so die Experten. Am besten betritt man nur bewachte Eisflächen, die vorher auch von Fachleuten oder dem zuständigen Amt als sicher eingestuft wurden.

Wenn trotz der Vorsichtsmaßnahmen das Eis unter einem plötzlich knistert und knackt, sollte man sich flach hinlegen und in Bauchlage Richtung Ufer robben. Schon vor dem Gang auf das Eis sollten Hilfsmittel wie dicke Äste oder Stangen bereit gelegt werden. Helfer sollten bei einer Rettung einen Sicherheitsabstand zur Einbruchstelle einhalten und sich gegenseitig auf dem Bauch liegend durch eine Rettungskette sichern.

Quelle: Kinder- und Jugendärzte im Netz: www.kinderaerzte-im-netz.de (http://www NULL.kinderaerzte-im-netz NULL.de) und Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder

Weitere Informationen: Eisregeln der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (http://www NULL.dlrg NULL.de/fileadmin/user_upload/DLRG NULL.de/Angebot/Eisregeln/EisregelnInternet/Eisregeln_deutsch NULL.pdf)


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