Digitaler Elternabend zu Computerspielsucht – Anzeichen erkennen und Verhalten richtig deuten

Am 13. November veranstaltet SCHAU HIN! gemeinsam mit dem Präventionsprojekt DIGITAL - voll normal?! einen Digitalen Elternabend zum Thema Computerspielsucht. Die Teilnahme ist kostenlos, Ihre Fragen zum Thema können Sie vorab einreichen oder live stellen.

SCHAU HIN!, der Medienratgeber für Familien, veranstaltet regelmäßig digitale Elternabende zu Fragen rund um die Medienerziehung von Kindern zusammen mit ExpertInnen. Diesmal geht es gemeinsam mit dem Präventionsprojekt DIGITAL - voll normal?! Um das Thema Computerspielsucht.

Digitale Welten faszinieren Kinder und Erwachsene. Manche zu sehr: Die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organisation; WHO) hat Computerspielsucht Mitte 2018 offiziell als Krankheit anerkannt. Aber was ist eigentlich eine Computerspielsucht?

„Nur noch zehn Minuten! Nur noch dieses Level beenden!“
„Lukas, das sagst du doch schon seit mindestens 2 Stunden!“


Kennen Sie diese Gespräche? Handelt es sich dabei noch um den normalen Spieleifer eines Kindes oder bereits um eine Sucht?

In Deutschland ist jeder zwölfte Junge oder junge Mann süchtig nach Computerspielen. Nach einer DAK-Studie von 2016 erfüllen 8,4 Prozent der männlichen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen zwölf bis 25 Jahren die Kriterien für eine Abhängigkeit nach der „Internet Gaming Disorder Scale“. Bei den Betroffenen verursacht die exzessive Nutzung von Computerspielen massive Probleme. Der Anteil der betroffenen Mädchen und jungen Frauen liegt mit 2,9 Prozent deutlich niedriger.

Viele Eltern fragen sich, wo die Grenze zwischen exzessivem Spielverhalten und Computerspielsucht verläuft – und wie sie erkennen können, ob ihre Kinder süchtig oder euphorisch sind. Die WHO bietet mit ihrer Definition der Krankheit eine neue Diskussionsgrundlage. Was sich hinter dem Begriff „Computerspielsucht“ verbirgt, wie Eltern ihren computersüchtigen Kindern helfen können und was in Familien präventiv getan werden kann, erfahren Interessierte in unserem Digitalen Elternabend: „Computerspielsucht – Anzeichen erkennen und Verhalten richtig deuten“.

Sucht ist ein Thema, über das man nicht gerne redet. Wir werden mit unseren ExpertInnen Dr. Iren Schulz, Mediencoach bei SCHAU HIN!, und Andreas Niggestich, Präventionsprojekte Computer- und Medienabhängigkeit bei caritas Berlin, über das Thema Computerspielsucht sprechen.

Interessierte und Betroffene Eltern und Erziehende haben bei dem Digitalen Elternabend die Möglichkeit, sich zu informieren und live Fragen zu stellen – auch anonym. Ihre Fragen können Sie auch gerne vorab per Mail an uns schicken.

ReferentInnen:
Dr. Iren Schulz, Mediencoach bei SCHAU HIN! Was dein Kind mit den Medien macht.
Andreas Niggestich, Präventionsprojekt DIGITAL - voll normal?! Caritas Berlin

Wann: 13.11.2018, 19:00 bis 20:00 Uhr
Wo: Gemütlich zu Hause, am Arbeitsplatz oder von unterwegs.


Hier geht es zur Anmeldung.

Quelle

SCHAU HIN!