Auch bei Kinderseiten auf Datenschutz und Werbefreiheit achten

Kinderseiten sind für junge Nutzerinnen und Nutzer wie ein Nichtschwimmerbecken: Sie lernen, sich risikofrei im Netz zu bewegen. Doch Kinderseite ist nicht gleich Kinderseite. Eltern sollten darauf achten, dass die Seiten für den Nachwuchs ohne Werbung auskommen, keine direkte Einkaufsmöglichkeit bieten und der Datenschutz eingehalten wird.

Am 21. Oktober war Tag der Kinderseiten. Mittlerweile gibt es eine große Bandbreite an guten Online-Angeboten, bei denen die Sicherheit der Kinder an erster Stelle steht. Diese Seiten sind leicht zu navigieren, attraktiv aufbereitet, aktuell und möglichst interaktiv.

Sicher Chatten

Gerade Chats und Foren finden bei guten Kinderseiten in sicheren „Räumen“ statt, die in dem Angebot auch problemlos zu finden sind. Dort reagieren Moderatorinnen und Moderatoren sehr schnell auf Fragen oder bedenkliche Einträge der Kinder, die sofort gelöscht werden.

Daten der Kinder schützen

Auf diesen Kinderseiten sind Verlinkungen nur sehr sparsam vertreten und es wird ausschließlich auf unbedenkliche Seiten verwiesen. Persönliche Daten sollten auf Kinderseiten nur in Ausnahmefällen abgefragt werden. Dies ist bei einigen Seiten der Fall, etwa um den Zugang zur Community oder zum Chat zu erhalten. Wenn persönliche Daten erhoben werden, zeichnet eine gute Kinderseite aus, dass die Eltern miteinbezogen werden, warum welche Daten abgefragt werden und was mit ihnen passiert.

Eltern informieren

Ein wesentliches Kriterium für eine gute Kinderseite: Ein Bereich für Erwachsene, der Eltern über die Kinderseite informiert, etwa über Inhalt und Zielgruppe, einen Hinweis auf die Einhaltung des Jugendmedienschutzes enthält und weitergehende Tipps zum sicheren Surfen für Kinder. Eine Auswahl guter Kinderseiten gibt es bei Seitenstark und Klicktipps oder über die Suchmaschinen Blinde Kuh und fragFINN.

Quelle

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