Get the f* out of my House, Dschungelcamp, Bachelor & Co. - Was für Kinder daran problematisch ist

Einige feiern sie als Kult, andere sind jedes Jahr fassungslos über das große Interesse und die hohen Einschaltquoten. Seit vielen Jahren gibt es Sendungen im Fernsehen, die immer wieder für Diskussionsstoff sorgen: Am 19. Januar startet die 12. Staffel von Ich bin ein Star – holt mich hier raus, besser bekannt als Dschungelcamp. Der Bachelor und Deutschland sucht den Superstar laufen bereits. Germany‘s next Topmodel startet am 8. Februar. Dieses Jahr neu mit dabei: Get the f* out of my House – eine extreme Variante von Big Brother.

Diese Formate sind zwar eher für Erwachsene und Jugendliche gemacht, finden aber auch bei jüngeren Zu-schauern ihr Publikum. Die umfangreiche Berichterstattung weckt die Neugier: Kinder wollen auch mitreden, wenn sich die Gespräche auf dem Schulhof oder im Freundeskreis wieder um die jüngsten Vorkommnisse, Ekelbilder, Peinlichkeiten und Lacher drehen.

Unter www.flimmo.tv erklärt FLIMMO, was an den unterschiedlichen Sendungen für Kinder problematisch sein kann. Bei Get the f* out of my House befinden sich die Teilnehmer in einer Stresssituation mit permanenter Videoüberwachung. Gefühlsausbrüche werden effektvoll in Szene gesetzt. Im Dschungelcamp stehen häufig Streitereien, intime Geständnisse oder ekelige Prüfungen im Mittelpunkt. Vieles verstehen Kinder noch nicht, manches kann sie erschrecken. Bei Deutschland sucht den Superstar werden Kandidaten teilweise zur Unterhaltung der Zuschauer bloßgestellt oder lächerlich gemacht. In Der Bachelor wird ein fragwürdiges Frauenbild vermittelt und bei Germany‘s next Topmodel findet eine Fokussierung auf Äußerlichkeiten statt.

Mehr zu den einzelnen Sendungen unter www.flimmo.tv

Quelle

FLIMMO, Programmberatung für Eltern e.V., c/o Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM)