Der Eintritt in den Kindergarten – Ein bedeutsamer Übergang
Erstellt am 20. September 2001,
Wilfried Griebel und Renate Niesel
Der Eintritt in den Kindergarten gelingt besser, wenn er vom Kind (und von den Eltern!) verstanden, gewollt, von der Umgebung unterstützt wird. Dann können Kinder sich als Mitbestimmer ihres Lebenslaufes, als aktive Übergänger zum Kindergartenkind erleben und eher erfolgreich sein, als wenn sie sich unfreiwillig und wenig unterstützt einer unsicheren unbekannten Umgebung ausgesetzt sehen, in der sie irgendwie zurechtkommen sollen.
Erzieherinnen, mit denen wir über die Aufnahme und Eingewöhnung von Kindern gesprochen haben, sagten spontan, dass jedes neue Kindergartenjahr auch für sie ein Übergang sei. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass der Wechsel zum neuen Kindergartenjahr für Erzieherinnen nicht nur mit besonderen Arbeitsanforderungen, sondern auch mit Emotionen verbunden ist: Der Abschied von Kindern, die in die Schule gekommen sind, vielleicht auch von Eltern, mit denen die Zusammenarbeit zum Wohle der Einrichtung besonders gut geklappt hat. Aber auch Freude und Neugier auf die neuen Kinder und Familien schwingen mit.
Wir wollen Erzieherinnen anregen, ihr umfangreiches pädagogisches Handlungsrepertoire im Hinblick auf ihre Rolle als pädagogische Begleiterin des Übergangs zu reflektieren. Dazu wollen wir sie ermutigen, den Dialog über den Übergang mit den Eltern und mit den Kindern früh aufzunehmen und aufrechtzuerhalten.
Den Text des Fachartikels finden Sie hier:
Übergang PDF-Datei (192kB)
Die Autoren
Wilfried Griebel, geb. 1951, Diplom-Psychologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Staatsinstitut für Frühpädagogik in München.
Arbeitsschwerpunkte im Bereich der Familienforschung und der Frühpädagogik; zahlreiche Veröffentlichungen und Fortbildungstätigkeit
Renate Niesel, geb. 1948, Diplom-Psychologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Staatsinstitut für Frühpädagogik in München.
Forschungsschwerpunkt: Kinder in Übergangssituationen; zahlreiche Veröffentlichungen und Fortbildungstätigkeit für pädagogische Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung
Adresse
Staatsinstitut für Frühpädagogik
Winzererstr. 9
80797 München
E-Mail: wilfried.griebel@ifp.bayern.de (wilfried NULL.griebel null@null ifp NULL.bayern NULL.de)
E-Mail: renate.niesel@ifp.bayern.de (renate NULL.niesel null@null ifp NULL.bayern NULL.de)



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