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Erwachsen werden – Jugend als Bildungszeit oder Freizeit?

Erstellt am 14. Mai 2004, zuletzt geändert am 14. Mai 2004

Heinz Reinders      
Heinz Reinders

Auch wenn der erste Anschein etwas anderes nahe legt: heutige Jugendliche sind daran interessiert, erwachsen zu werden. Sie beschreiten diesen Weg nicht mehr wie ihre Elterngeneration, sie streben den Übergang nicht mehr so zügig an und sie stellen sich unter „Erwachsen Sein“ etwas anderes vor. Was aber bleibt, ist das Ziel, irgendwann die Jugendphase zu verlassen und in den Status des Erwachsenen einzutreten. Hierbei muss das Wort „irgendwann“ besonders betont werden. Nicht alle Jugendlichen wollen gleich schnell erwachsen werden. Ein Teil kann es quasi kaum erwarten, endlich kein Jugendlicher mehr zu sein, ein anderer Teil möchte die Möglichkeiten des Jugendlich-Seins möglichst lange genießen. Der vorliegende Beitrag nimmt sich dieser unterschiedlichen Wege in den Erwachsenenstatus an. Im ersten Teil werden deshalb zwei unterschiedliche „Modelle“ von Jugend beschrieben, an denen sich heutige Heranwachsende orientieren. Diese beiden Modelle können mit den Begriffen Jugend als Bildungszeit und Jugend als Freizeit umschrieben werden. Im zweiten Teil wird der Versuch unternommen, Typen von Jugendlichen zu identifizieren, die sich in unterschiedlich starkem Maße an beiden Modellen orientieren. Auf diese Weise können jugendliche Entwicklungswege in den Erwachsenenstatus systematisch beschrieben und ein besseres Verständnis für jugendliche Biographievorstellungen geschaffen werden.

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PDF    Reinders: Erwachsen werden (PDF-Datei, 13 Seiten, 237 kB)

Autor

Dr. Heinz Reinders, Diplom-Pädagoge, ist Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl
Erziehungswissenschaft II der Universität Mannheim. Forschungsschwerpunkte sind
Sozialisation im Jugendalter, insbesondere Freundschafts- und Migrationsforschung
(für weitere Informationen siehe http://reinders.social-research.de (http://reinders NULL.social-research NULL.de)).