Die Bedeutung des Vaters

Prof. Dr. med. Horst Petri
Horst Petri
 

Der Wandel der Familie

Früher schien alles noch so einfach. Die Mutter stand am Herd, ein Kind auf dem Arm, eins am Rockzipfel, ein drittes schrie in der Wiege. Sie rührte mit dem Kochlöffel die Suppe um. Der Vater war von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang mit dem Ackergaul auf dem Feld, arbeitete in der Werkstatt oder später, mit Beginn der Industrialisierung, in der Fabrik. Achtundsechzig Arbeitsstunden pro Woche waren die Norm. Die Kinder sah er kaum. Und doch war er derjenige, der die Geschicke der Familie nach außen hin bestimmte, der Gesetz und Ordnung vertrat.

Welch eine dramatische Wende, wenn wir die Kamera auf die Familie am Beginn des 21. Jahrhunderts schwenken! Alles ein großes Durcheinander. Immer mehr Scheidungen, immer mehr Trennungen unverheirateter Paare mit Kindern, immer mehr allein erziehende Mütter, Einzelkinder und nicht ehelich geborene Kinder. Väter arbeiten oder sind arbeitslos, Mütter arbeiten oder sind arbeitslos. Krippen, Kindertagesstätten, Kindergärten, Vorschulen und Schulen versorgen die Kinder und übernehmen einen großen Teil der Erziehungsaufgaben.

Und dennoch fühlen sich alle überfordert und orientierungslos, Mütter wie Väter. Stress bestimmt ihren Alltag. Statt ihn im Interesse und in der Verantwortung für die Kinder gemeinsam zu bewältigen, sind sich die Geschlechter zusätzlich in die Haare geraten. Die Emanzipationsbewegung der Frauen, ihr Kampf um Gleichberechtigung in Bildung, Beruf und Kindererziehung hat zu einem Geschlechterkampf geführt, der die Rollen von Müttern und Vätern neu verteilt hat. Wie sehen die Rollen der Väter heute aus?

Akrobaten zwischen vier Polen

Frauen und Männer werden nicht als Mütter oder Väter geboren. Erst durch einen langsamen seelischen Reifungsprozess und viele Entscheidungsschritte können sie in diese Rollen hineinwachsen. Durch ihre biologischen Funktionen fällt es Frauen in der Regel leichter, die übernommene Mutterrolle mit ihren Bedürfnissen in Einklang zu bringen und daraus ihre Identität abzuleiten. So gelingt es ihnen meistens auch besser, ihre verschiedenen Interessen von Kindererziehung, Partnerschaft, Beruf und Selbstentwicklung zu einer Einheit zu verbinden.

Männer stehen hier vor größeren Problemen. Sie beziehen ihre wichtigste Identität aus ihrem Beruf. Schon als Jungen werden sie auch heute noch stärker als Mädchen mit dem Auftrag sozialisiert, später einmal “einen tüchtigen Beruf” zu ergreifen, um “ein nützliches Mitglied” der Gesellschaft zu werden. Als Männer werden sie dann auch folgerichtig von der sozialen Gemeinschaft in erster Linie über ihren Beruf definiert und definieren sich selbst über ihn. Aus dieser Tatsache entstehen viele Missverständnisse, weil im Laufe der historischen Entwicklung nicht nur die Ansprüche an eine von Liebe und Zuneigung getragene Partnerschaft gewachsen sind – auch die Vaterrolle erhebt heute völlig neue Erwartungen an Emotionalität und Verfügbarkeit in der Beziehung zu den Kindern als in den alten patriarchalen Zeiten. Außerdem hat das Zeitalter des Individualismus zu einer Überbetonung der Wünsche nach Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit bei der Gestaltung eigener Freiheitsräume geführt. Aus dieser Entwicklung ergeben sich zwangsläufig Widersprüche, die nach allen Erfahrungen für Männer schwerer zu lösen sind als für Frauen. Da sie in der Regel weiterhin die Funktion des Hauptverdieners in der Familie ausüben und auch für ihr eigenes Identitätsgefühl auf ihren Beruf angewiesen sind, geraten sie in einen breiter werdenden Spagat zwischen den vier Polen: Beruf, Partnerschaft, Kinder und Freizeit. Sie müssten wahre Akrobaten sein, wenn sie dabei nicht zeitweilig ins Straucheln kämen.

Ansprüche an die Vaterrolle

Die Konflikte, die sich für Männer aus diesen widersprüchlichen Interessen ergeben, betreffen die Vaterrolle aus zwei Gründen besonders. Erstens gibt es, von den Unbelehrbaren abgesehen, heute kaum noch Väter, die ihre Verantwortung für ihre Kinder nicht viel umfassender verstehen und auch wahrnehmen als alle Vatergenerationen vor ihnen. Sie beteiligen sich immer öfter an der Geburtsvorbereitung, unterstützen ihre Frauen während der Geburt, wickeln und füttern die Säuglinge und fahren sie im Kinderwagen spazieren; sie spielen mit den Kleinkindern, toben mit den größeren und fördern und sorgen sich um Töchter und Söhne, wenn diese in die Krise der Pubertät geraten. Alles das tun sie nicht nur aus Pflichtbewusstsein, sondern aus einem emotionalen Bedürfnis und einer inneren Bindung an das Kind. Die Qualität des Vater-Kind-Verhältnisses hat sich nachweislich in den letzten dreißig Jahren, also in einem historisch gesehen sehr kurzem Zeitraum, grundlegend gewandelt und völlig neue Vaterbilder geschaffen. Das heutige Vater-Ideal betrifft nicht nur die materielle Versorgung der Kinder und ihre symbolische Einführung in die Welt der Erwachsenen sowie in die Regeln und Gesetze der Gesellschaft; es schließt auch Anteilnahme, Verständnis und Dialogbereitschaft als Fundamente einer gelungenen Beziehung ein.

Aber, und das macht den ersten Konflikt aus: Je mehr der Anspruch der Männer an ihr Vater-Ideal gewachsen ist, desto mehr spüren sie, wie unvollkommen sie es einlösen können. Es ist in erster Linie der Beruf, der ihnen nicht genug Zeit für die Kinder lässt. Ein Vater drückte das Dilemma so aus: “Mein Arbeitsplatz verschlingt mich, und wenn ich mich nicht verschlingen lasse, verschlingen sie meinen Arbeitsplatz. So einfach ist das.” Ein anderer Grund für ihre Verunsicherung liegt in dem Gefühl, dass ihr Einfluss auf die Kinder in der gleichen Weise schwindet, wie unsere Welt immer komplexer wird, die Macht der Medien das Bewusstsein der Kinder immer gewalttätiger in Besitz nimmt und die Zukunft der jungen Generation von Unsicherheit und vielfältigen Gefahren bedroht ist.

Neben den unerfüllbaren eigenen Ansprüchen an das Vater-Ideal liegt der zweite Grund für Konflikte mit der Vaterrolle in den Erwartungen der Außenwelt. Seit Alexander Mitscherlich 1963 das bekannte Buch “Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft” schrieb, geistert durch die Humanwissenschaften und die Öffentlichkeit das Bild des “unsichtbaren” Vaters, der für die Kinder seine Vorbildfunktion verloren hat und ihnen nicht mehr den notwendigen Halt für ihre Charakterreifung und soziale Stabilität geben kann. Auch wenn dieses Bild, wie die weitere Entwicklung gezeigt hat, aus heutiger Sicht stark überzogen erscheint, wird es unter dem Einfluss der Frauenbewegung weiter benutzt, um Vätern ihr Versagen vorzuwerfen. Sie kümmerten sich nicht um ihre Kinder, seien meistens abwesend, nähmen ihre Verantwortung nicht wahr und seien daher, wenn man radikalen Formulierungen glauben soll, sogar gänzlich verzichtbar. Väter tun nie genug. Diese Botschaft haben viele von ihnen inzwischen verinnerlicht und plagen sich mit ständigen Schuldgefühlen.

Die Folgen des verbreiteten Vorurteils führen aber auch dazu, dass selbst Väter, die besten Willens sind, sich in der Familie oft ausgegrenzt fühlen und in zahllosen Fällen von Scheidungen und Trennungen auch real ausgegrenzt werden. Der definitive Vaterverlust gehört aber zu den schlimmsten Katastrophen, die Kinder erleben können.

Warum Väter für Kinder wichtig sind

Es sind besonders diese selbst oder fremd verschuldeten Ausgrenzungen, die einen genaueren Blick auf die Bedeutung des Vaters notwendig machen. Erst durch die Väter- und die Säuglings- und Kleinkindforschung der letzten Jahrzehnte ist uns bewusst geworden, wie existenziell notwendig der Vater für eine gesunde seelische und soziale Entwicklung der Kinder ist. In der Entwicklungspsychologie unterscheidet man heute drei für die Vater-Kind-Beziehung entscheidende Zeiträume, die “Dreieckbildungsphase” , in der Fachsprache auch als “Triangulierungsphase” bezeichnet, die “erste ödipale Phase” und die “zweite ödipale Phase” .

1. Die Triangulierungsphase (erstes bis drittes Lebensjahr)

Nach früherer Auffassung wurde der Vater für Kinder erst wichtig, wenn diese größer waren und seine Autorität für den Erziehungsprozess gefragt war. Dieses Bild musste durch neuere Erkenntnisse gründlich korrigiert werden. Erst die Erforschung der Kleinkindzeit konnte nachweisen, wie schwierig, schmerzhaft und Angst besetzt die notwendige Ablösung des Kindes aus der frühen Symbiose mit der Mutter ist und wie stark es hin- und her gerissen wird zwischen seinen Wünschen nach Abgrenzung und eigener Identität einerseits und dem unbedingten Wunsch, die Geborgenheit der frühen Mutter-Kind-Einheit zu erhalten andererseits. Erst dieser aufregende Befund machte den Blick auf die frühe Bedeutung auch des Vaters frei. Nach dem Triangulierungskonzept beginnt die eigentliche Dreiecksbeziehung Mutter-Vater-Kind bereits in der Ablösungsphase zwischen dem neunten und vierzehnten Lebensmonat. Der sog. “Dritte” bietet dem Kind den notwendigen Halt, wenn es bei der Ablösung von der Mutter durch seine Trennungsangst und Ambivalenz in eine Krise gerät. Die Anlehnung an den Vater hilft ihm, seine Symbiosewünsche mit der Mutter aufgeben zu können. Neben dieser “Pufferfunktion” kommt entscheidend hinzu, dass das Kind in der Dreierkonstellation zwei voneinander getrennte Liebesobjekte zur Verfügung hat, die Mutter und den Vater. Sie bieten zwei verschiedene Identifizierungsmöglichkeiten, eine weibliche und eine männliche. Dadurch wird der Reifungsprozess des Kindes entscheidend vorangetrieben. Erst durch die Integration beider Anteile kann es ein ganzheitliches, weiblich-männliches Selbstbild aufbauen.

Allgemein kann man für die wichtige Triangulierungsphase formulieren: Die Familie ist im Gleichgewicht, wenn es der Mutter gelingt, auf die Bedürfnisspannungen des Kindes zwischen seinen Symbiosewünschen und Autonomiebestrebungen einfühlend zu reagieren, und wenn der Vater durch ausreichende Anwesenheit dem Kind genügend Sicherheit bietet, damit es sich aus der mütterlichen Hülle befreien kann. Entscheidend ist aber auch die Beziehung der Eltern in dieser Zeit. Nur wenn der Mann seine Frau als Partnerin akzeptiert und sie gleichzeitig in ihrer Mutterrolle bestätigt, ist sie innerlich ausgeglichen genug, um das Kind freigeben zu können. Umgekehrt wird der Mann seine Vaterrolle umso besser ausfüllen, je mehr er sich von seiner Frau geliebt und in seinem väterlichen Engagement nicht ausgegrenzt fühlt. Eine gelungene Triangulierung stellt also einen Kreislauf wechselseitig positiver Bezogenheit innerhalb des Beziehungsdreiecks dar.

2. Die erste ödipale Phase (viertes bis sechstes Lebensjahr)

Bekanntlich beschrieb Freud als erster die verschiedenen Formen kindlicher Sexualität. Etwa ab dem vierten Lebensjahr begehrten nach seiner Auffassung Kinder den gegengeschlechtlichen Elternteil und wollten den gleichgeschlechtlichen beseitigen, um in den alleinigen Besitz der Mutter oder des Vaters zu gelangen. Er nannte diese Zeit die “ödipale Phase” , wobei er die Bezeichnung dem Ödipusmythos entlieh. Nach dem Mythos erschlug Ödipus seinen Vater und heiratete seine Mutter. Die in der ödipalen Phase entstehenden Konflikte bezeichnete Freud als “Ödipuskomplex” . In der Psychoanalyse gilt dieser heute als umstritten. Deshalb soll hier ein Entwicklungsaspekt betont werden, der für die Vater-Kind-Beziehung in dieser Zeit prägender sein dürfte. Nach der Ablösung von der Mutter erfährt sich das Kind als eigenständiges Wesen, das mit den neuen Anforderungen einer zunächst fremden Umwelt konfrontiert wird. Da es noch nicht über genügend Erfahrungen und Techniken verfügt, um die damit verbundenen Gefahren und entsprechende Ängste aus eigener Kraft zu bewältigen, ist es weiterhin auf Schutz angewiesen. Die Entwicklungsaufgabe in dieser Zeit, die Umwelt aktiv zu erforschen, sich in ihr zu orientieren und zu behaupten, setzt ein ausreichendes Gefühl der Sicherheit und des Selbstvertrauens über die eigenen Fähigkeiten voraus.

Die Rolle des Vaters bei der Bewältigung dieses Entwicklungsschritts kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Anders als die Mutter, die dem Kind hauptsächlich durch ihre Emotionalität und sprachliche Kommunikation den notwendigen Rückhalt gibt, vermittelt der Vater ihm die Welt durch aktive Konfrontation, Ermutigung, Förderung und gesellschaftlich vorgegebene Normensysteme. Diese durch viele Studien herausgefundenen Unterschiede elterlicher Beziehungsangebote und Erziehungsstile erweisen sich psychologisch in idealer Weise als komplementär. Sie ergänzen emotionale, soziale, kognitive und instrumentelle Anreize zu einer notwendigen Einheit. Dabei wird der Vater in seiner handlungsorientierten und moralischen Vorbildfunktion als positives Objekt verinnerlicht und in den Gewissensinstanzen, dem so genannten “Über-Ich”, verankert.

3. Die zweite ödipale Phase (zwölftes bis sechzehntes Lebensjahr)

Die Pubertät als Übergang zwischen Kindheit und Erwachsensein sowie als Schnittstelle zwischen Familie und Gesellschaft ist eine Zeit der Unruhe, der Orientierungslosigkeit und des revolutionären Aufbruchs. Die “Identitätskrise” in der Pubertät stellt Mädchen wie Jungen vor die Frage, ob sie den Schritt ins Erwachsenenleben jemals bewältigen werden. In dieser Situation benötigen sie die Väter mehr als die Mütter. Auch hier lässt sich wieder auf das Gesetz von den komplementären, sich ergänzenden Mutter- und Vaterrollen verweisen. Während die Mutter in ihren biologischen und sozialen Funktionen ab der Geburt die wichtigere Person darstellt, teilen sich die Eltern im idealtypischen Fall während der ersten ödipalen Phase die unterschiedlichen Erziehungsaufgaben. Für den Vater gipfeln sie in seiner Verantwortung für die Kinder in der Pubertät und Adoleszenz.

Trotz der veränderten Selbstbilder von Frauen und Männern und ihres sozialen Kontextes repräsentiert der Vater eindeutiger zentrale Aspekte der Öffentlichkeit, in die Jugendliche jetzt selbständig hineinwachsen sollen. Von der Art, wie er für seine Kinder in der Pubertät die Weichen stellt und sie in die Welt entlässt, hängt entscheidend ihre Bewährung vor den neuen Lebensaufgaben ab.

Darüber hinaus wird in der Pubertät mit dem Schritt zur Geschlechtsreife das Gefühl für die eigene psychosexuelle Identität erst grundlegend gefestigt. Nur wenn die Tochter durch die Identifikation mit dem Vater und durch seine Bestätigung ein weibliches Selbstbild und ein positives Männerbild verinnerlichen kann und wenn der Sohn zu seiner eigenen männlichen Identität findet, werden beide beim Eintritt in die Gesellschaft und in die Welt der Sexualität über ein stabiles Selbstgefühl als Frau oder als Mann verfügen.

Die Versöhnung der Geschlechter

Die Darstellung macht deutlich, wie verhängnisvoll sich die heute noch verbreitete Auffassung, die Mutter sei die wichtigere Beziehungsperson und der Vater letztlich entbehrlich, auf die psychosoziale Entwicklung von Kindern auswirken muss. Vaterlosigkeit bringt für jedes Kind und späteren Erwachsenen ein dramatisches Lebensschicksal mit sich. Seelisches Leiden, psychosomatische Erkrankungen, Drogensucht, Gewalt und Kriminalität haben hier nachweislich eine entscheidende Wurzel. Deswegen kann nicht nachdrücklich genug betont werden: Mütter und Väter sind für das Kind von gleicher und unentbehrlicher Bedeutung.

In einer Zeit der fortschreitenden Umbrüche in der traditionellen Familie wird diese Erkenntnis langsam auch von der Wissenschaft akzeptiert und von der Öffentlichkeit ernst genommen. Nachdem lange Zeit in der Politik die Frauen- und Mütterförderung im Vordergrund stand, richtet sich in jüngerer Zeit die Aufmerksamkeit auch auf die Bedeutung der Väter. Inzwischen wächst in verschiedenen Gesellschaftsbereichen eine Bewegung, die für einen “neuen Geschlechtervertrag” eintritt. Erst durch Gleichberechtigung und das Bewusstsein für die Gleichwertigkeit beider Geschlechter in Politik, Bildung, Arbeitswelt und Familie könne es zu einer Versöhnung der Geschlechter kommen, bei der sich Mütter und Väter gegenseitig akzeptieren und in ihrem Engagement für die Interessen der Kinder unterstützen könnten.

Je stärker die Idee eines solchen Geschlechtervertrages ins öffentliche Bewusstsein gelangt und schrittweise auch Realität wird, umso mehr wird das Mutter- und Vatersein nicht nur zur privaten Aufgabe, sondern zu einem gesellschaftlichen Anliegen, das die Kooperationsbündnisse der Eltern im Interesse der nachwachsenden Generation auf vielfältige Weise fördern kann.

Autor

Prof. Dr. med. Horst Petri ist Nervenarzt, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychoanalytiker. Er arbeitet als Therapeut, Supervisor und Autor in eigener Praxis. Von 1981 bis 2001 lehrte er Psychotherapie und Psychosomatische Medizin an der FU Berlin. Er verfasste zahlreiche, in mehrere Sprachen übersetzte Bücher, z.B. zum vorliegenden Thema: “Väter sind anders. Die Bedeutung der Vaterrolle für den Mann” (Kreuz 2004) und “Das Drama der Vaterentbehrung” (Reinhardt, 7. Aufl. 2011).

Kontakt

Prof. Dr. med. Horst Petri
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Erstellt am 7. August 2002, zuletzt geändert am 6. November 2013