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Das Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP)www.familienhandbuch.de

Förderung der kognitiven Entwicklung in der Familie

Christiane Papastefanou       Christiane Papastefanou


Der Umgang mit den Mitgliedern der Kernfamilie - Eltern und Geschwistern - bildet die primären Lernerfahrungen eines Kindes. Angesichts der einzigartigen emotionalen Beziehungsqualität kommt ihnen eine wichtige Bedeutung für die kindliche Entwicklung zu. Eltern stellen wichtige Modelle dar und bieten besonders in den ersten Lebensjahren Anregungen, da das Kind die meiste Zeit im Kreis seiner Familie verbringt. Entwicklungsanreize werden dabei in ganz unterschiedlicher Form geboten und sind in bezug auf die kindliche Ausbildung von Kompetenzen mehr oder weniger wirksam.

Den Erfahrungen in den ersten zwei Lebensjahren wurde traditionellerweise ein nachhaltiger, teilweise sogar prägender Einfluss auf den Verlauf der menschlichen Entwicklung beigemessen. Diese Annahme basiert im wesentlichen auf drei weit verbreiteten Positionen:
  • Neurophysiologie,
  • Deprivationsforschung,
  • die Bedeutung der frühen Mutter-Kind-Bindung.
Die aktuelle Forschungslandschaft zeichnet sich durch einige Strömungen aus, die neue Impulse gesetzt haben. Die Vorstellung einer einseitigen Beeinflussung des Kindes durch seine Umwelt wurde von der Vorstellung der aktiven Beteiligung des Kindes am Sozialisationsgeschehen abgelöst. Des weiteren werden in der Tradition der Verhaltensgenetik Umwelteinflüsse auf die kindliche Intelligenz sehr viel differenzierter gesehen. Nicht zuletzt hat sich die Forschung verstärkt der ganzen Familie als Entwicklungskontext zugewandt.

Welche kognitiven Anregungen in der Familie wirksam werden, können Sie im vollständigen Beitrag lesen.

PDF Kognitive Förderung PDF-Datei (14 Seiten, 618 kB)
Letzte Änderung: 02.08.2004 10:07:11Zum Seitenanfang