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Achten Sie auf eine rauchfreie Umgebung für Ihr Kind, auch schon während der SchwangerschaftDas Rauchen erhöht folgende Risiken für Ihr Baby:
Bevorzugen Sie für Ihr Baby zum Schlafen nur die RückenlageInternationale Forschungsergebnisse zeigen eindeutig, dass die Bauchlage als Schlafposition das Risiko für den Plötzlichen Säuglingstod deutlich erhöht.Die Rückenlage hat sich als die sicherste Schlafposition herausgestellt. Es gibt keinen Beleg für die Befürchtung, dass Babys in Rückenlage häufiger an hochgebrachter Nahrung ersticken als in Bauchlage! Auch ein Baby verfügt schon über Schutzreflexe, die in der Rückenlage gut funktionieren. Legen Sie daher Ihr Baby zum Schlafen nur auf den Rücken. Im Wachzustand und unter Aufsicht darf und sollte Ihr Baby in der Bauchlage spielen, um seine Nacken-, Schulter- und Ärmchenmuskuatur zu trainieren. Sobald es müde ist, legen Sie es aber bitte zurück in die Rückenlage. Bis vor wenigen Jahren wurde in Deutschland die Seitenlage als Alternative zur Bauchlage empfohlen. Durch weitere Forschung hat sich aber herausgestellt, dass auch in der Seitenlage als Schlafposition das Risiko für den Plötzlichen Säuglingstod um bis zum 6fachen erhöht ist. Daher soll die Seitenlage als Schlafposition für Ihr Baby vermieden werden. In der Rückenlage liegt das Köpfchen Ihres Babys immer ein bisschen zur Seite geneigt. Wenn Sie beobachten, dass Ihr Baby eine Lieblingsliegeseite für sein Köpfchen entwickelt, legen Sie Ihr Kind abwechselnd an die Kopf- oder Fußseite des Bettes und ändern Sie damit die Position zum Licht. So verhindern Sie eine einseitige Abflachung des Kopfes und eine unterschiedliche Ausbildung der Muskeln und Sehnen im Nackenbereich. Stillen Sie Ihr Baby, wenn es Ihnen möglich ist, sechs Monate vollMuttermilch ist die beste Nahrung für Ihr Baby in den ersten sechs Monaten. Sie gibt dem Baby aufgrund ihrer Zusammensetzung einen natürlichen Schutz gegen Allergien und Infektionen. Außerdem mindert das Stillen die Gefahr des Plötzlichen Säuglingstodes.Bei der Nahrungsaufnahme hat jedes Baby seinen eigenen Rhythmus. Die Pausen zwischen den Mahlzeiten sind individuell verschieden lang. Die Ernährung ist ausreichend, wenn Ihr Baby kontinuierlich an Gewicht zunimmt! Ab wann das Kind eine Zusatznahrung braucht, erfragen Sie bitte bei Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Hebamme. Bei Stillproblemen helfen Ihnen sicher Ihre Stillberaterin, Ihre Hebamme, Ihre Ärztin oder Ihr Arzt weiter. Geben Sie das Stillen nicht auf, wenn Sie das Rauchen nicht lassen können. Sorgen Sie aber für eine rauchfreie Zeit von mindestens zwei Stunden vor jeder Stillmahlzeit. Schützen Sie Ihr Baby vor Überwärmung und ÜberdeckungBabys sollten warm gehalten werden, niemals aber zu warm!
Verwenden Sie für Ihr Kind zum Schlafen einen Schlafsack und keine ZudeckeBabyschlafsäcke haben gegenüber Bettdecken viele Vorteile:
Kind in Reichweite im Elternschlafzimmer, aber im eigenen BabybettLassen Sie Ihr Kind in den ersten beiden Lebensjahren im Elternschlafzimmer schlafen, aber im eigenen Bett mit einer relativ festen, schadstofffreien, luftdurchlässigen Matratze. Es wird durch die Geräusche und Bewegungen der Eltern positiv stimuliert. Sie verwöhnen Ihr Kind damit nicht. Es braucht Ihre Nähe. Auch für das Stillen ist es günstig, wenn das Kinderbett neben dem elterlichen Bett steht.Nehmen Sie Ihr Baby zum Schlafen aber nicht ins Elternbett, um eine Überwärmung und Überdeckung zu vermeiden. Wasserbetten sind für Babys ebenso wenig als Schlafplatz geeignet wie Kinderwagen und Tragetaschen. Weitere HinweiseGehen Sie mit Ihrem Baby zum Arzt, wenn eine Vorsorgeuntersuchung fällig ist, aber natürlich auch, wenn Sie etwas an Ihrem Baby beunruhigt oder das Baby Fieber hat und krank ist.Weitere Informationen zur optimalen Schlafumgebung für Ihr Baby erhalten Sie unter http://www.schlafumgebung.de. Informationen, Broschüren und Beratung zum Plötzlichen Säuglingstod bietet ihnen ferner die
Gemeinsame Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod Deutschland e.V. | ||
Letzte Änderung: 15.09.2008 13:51:46 |