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Das Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP)www.familienhandbuch.de

Gewalt in der Schule - nein danke! FAUSTLOS - ein Lernprogramm für Kindergarten und Grundschule

Manfred Cierpka     Manfred Cierpka

FAUSTLOS ist ein für die Arbeit im Kindergarten und in der Grundschule entwickeltes Curriculum zur Prävention von aggressivem und gewaltbereitem Verhalten bei Kindern. Es basiert auf entwicklungspsychologischen Befunden zur sozial-emotionalen Entwicklung von Kindern. Forschungsarbeiten über die frühen Anzeichen aggressiven und gewaltbereiten Verhaltens bei Jugendlichen und Erwachsenen haben ergeben, dass Defizite in der sozial-emotionalen Entwicklung aggressives und gewaltbereites Verhalten begünstigen (vgl. Cierpka, 2002). Einen Überblick über die Entwicklung kindlicher Aggression und Gewalt liefern Marguerite Dunitz-Scheer und Alexandra Schein in diesem Online-Familienhandbuch.

Als Defizite in der kindlichen Entwicklung sind die Empathiefähigkeit, die Impulskontrolle, die Problemlösefähigkeit und die mangelnden Kompetenzen im Umgang mit Ärger und Wut zu nennen. Kinder, die die genannten Fertigkeiten nicht erlernt haben, sind auch als Jugendliche und Erwachsene oftmals nicht in der Lage, kooperative Problemlösestrategien zu entwickeln, um sich bei der Lösung alltäglicher Probleme sozial angemessen verhalten zu können. Stattdessen greifen sie auf aggressive und gewaltförmige Verhaltensmuster zur Konfliktlösung zurück. Die Defizite, die Kinder in der Entwicklung prosozialer Verhaltensfertigkeiten zeigen, lassen sich vielfach darauf zurückführen, dass ihnen Modelle für sozial angemessenes Verhalten und alternative Konfliktlösungen fehlen. Selbst wenn sie wissen, was angemessenes Verhalten ist, fehlen ihnen darin häufig Erfahrungen und Übung, weil sie in ihrem Verhalten nicht verstärkt werden.

Die sozial-emotionale Entwicklung kann durch einen oder mehrere der folgenden Faktoren beeinträchtigt werden:
  • Die Kinder wissen nicht, was angemessenes Verhalten ist, weil ihnen Modelle für alternative Konfliktlösungen fehlen
  • sie wissen zwar, was angemessenes Verhalten ist, aber ihnen fehlt die Übung, weil sie in ihrem Verhalten nicht adäquat verstärkt werden
  • sie zeigen emotionale Reaktionen wie Ärger, Furcht oder Angst in einer Ausprägung, die sie in der Entwicklung des gewünschten Verhaltens behindert
  • sie können Aggressionen nur unzutreffend einschätzen
  • sie zeigen Entwicklungsverzögerungen, die entweder genetisch oder durch gesundheitliches Fehlverhalten der Mutter während der Schwangerschaft, z.B. Missbrauch von Alkohol oder Medikamenten, verursacht worden sind
FAUSTLOS versucht, diese Defizite bei Kindern auszugleichen.


Intervention und Prävention

Die insbesondere von den ErzieherInnen und LehrerInnen beklagte Zunahme von aggressiven Handlungen von Kindern in Kindergarten und Schule verlangt zunehmend nach Lösungen im Sinne von Intervention und vor allem im Sinne von Prävention. Vorsorgekonzepte scheinen sowohl langfristig erfolgreicher als auch deutlich kostengünstiger zu sein als Interventionsmaßnahmen (für einen Überblick zur Gewaltpräventionsansätzen an und für Grundschulen vgl. Schick & Ott, 2002).

Da aggressives und gewaltbereites Verhalten wesentlich aus einem Mangel an sozial-emotionalen Kompetenzen resultiert, haben Maßnahmen zur Steigerung dieser sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindern im Rahmen von Gewaltprävention einen zentralen Stellenwert. Die Entwicklung prosozialer Verhaltensweisen wird in diesem Bereich als sozial-emotionales Lernen bezeichnet.

Durch FAUSTLOS lernen Kinder prosoziale Verhaltensweisen auf die gleiche Weise, wie sie lernen, sich unsozial zu verhalten, nämlich über Vorbilder, Erfahrung und Verstärkung. Verstärkungen - sowohl "beabsichtigte" (Lob, Belohnungen) als auch "natürliche" (erfolgreiche Problemlösungen) - fördern das Lernen dieser Fähigkeiten.


Was ist FAUSTLOS?

FAUSTLOS ist ein Curriculum, das impulsives und aggressives Verhalten von Kindern vermindern und ihre soziale Kompetenz erhöhen soll (vgl. Krannich, Sanders, Ratzke, Diepold & Cierpka, 1997). Das Programm liegt in zwei separaten Versionen vor: Ein Curriculum wurde speziell für den Kindergarten (Cierpka, 2002), ein anderes für die Grundschule (Cierpka, 2001) entwickelt. Beide Curricula basieren auf dem amerikanischen Programm SECOND STEP (Beland, 1988; 1991), das vom Committee for Children in Seattle entwickelt wurde, in den USA seit vielen Jahren erfolgreich Anwendung findet und zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Das Curriculum enthält vorbereitete Lektionen für die ErzieherInnen und LehrerInnen und kann leicht in die Strukturen von Kindergärten und Grundschulen integriert werden.


Wie ist FAUSTLOS aufgebaut?

FAUSTLOS vermittelt alters- und entwicklungsadäquate prosoziale Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut. Diese drei Bereiche bzw. Einheiten sind in Lektionen unterteilt, die aufeinander aufbauend unterrichtet werden. Das Grundschul-Curriculum umfasst 51 Lektionen, das Kindergarten-Curriculum besteht aus 28 Lektionen.

Empathie:

FAUSTLOS versteht Empathie als ein "Set von Fähigkeiten und Fertigkeiten", das die Fähigkeit, die Gefühle anderer wahrzunehmen, zu verstehen und zu beantworten, einschließt. Empathie ist weder eine Tugend, noch eine rein geschlechtstypische Charaktereigenschaft. Sie kann zum großen Teil vermittelt werden.

Impulskontrolle:

FAUSTLOS bezieht sich hierbei im wesentlichen auf zwei Strategien: Interpersonelles kognitives Problemlösen und das Training sozialer Verhaltensfertigkeiten. Problemlösen erfolgt durch die Vermittlung systematischer Gedankenschritte, die in sozialen Situationen eingesetzt werden. Das Training sozialer Verhaltensfertigkeiten vermittelt Verhaltensweisen wie "sich entschuldigen" oder "mitmachen", die in verschiedenen sozialen Situationen angewendet werden können.

Umgang mit Ärger und Wut:

FAUSTLOS zielt darauf ab, die Wahrnehmung der Auslöser von Ärger mit dem Gebrauch positiver Selbst-Verstärkungen und Beruhigungstechniken zu verbinden. So können Wutanfälle verhindert werden, und die Kinder haben die Möglichkeit, über den Vorfall nachzudenken, der den Ärger ausgelöst hat.

Materialien und Fortbildung

Aufgrund der entwicklungspsychologischen Orientierung von FAUSTLOS stehen für Kindergärten und Grundschulen jeweils separate, altersspezifische Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.


Die FAUSTLOS-Materialien

Materialien für die Grundschule

Für die Vermittlung der Lerninhalte stehen Fotofolien zur Verfügung, die während des FAUSTLOS-Unterrichts an die Wand projiziert werden und Kinder in verschiedenen sozialen Situationen zeigen. Die einzelnen Lektionen sind in einem Anweisungsheft zusammengefasst. Die Anweisungen gliedern sich in einen Vorbereitungsteil, eine Geschichte mit Diskussionsfragen und einen Vertiefungsteil mit Rollenspielen und anderen Übungen zur Übertragung des Gelernten. Zudem steht den LehrerInnen ein benutzerfreundliches Handbuch zur Verfügung, das neben dem theoretischen Hintergrund alle Informationen zur Durchführung von FAUSTLOS enthält (vgl. Cierpka, 2001). Die Unterrichtsmaterialien (" FAUSTLOS-Koffer") können über den Hogrefe-Verlag bezogen werden (498 Euro incl. MwSt.). Bei Teilnahme an einer Fortbildung kann das Heidelberger Präventionszentrum die Materialien zu einem um 10% ermäßigten Preis anbieten ( E-mail: info@faustlos.de, Internet: www.faustlos.de ).

Materialien für den Kindergarten

Für die Vermittlung der Lektionen werden Fotokartons eingesetzt, die Kinder in verschiedenen sozialen Situationen zeigen. In einem separaten Anweisungsheft werden die einzelnen Lektionen detailliert beschrieben. Die Anweisungen gliedern sich in einen Vorbereitungsteil, eine Geschichte mit Diskussionsfragen und einen Vertiefungsteil mit Rollenspielen und anderen Übungen zur Übertragung des Gelernten. Zudem steht den ErzieherInnen ein benutzerfreundliches Handbuch zur Verfügung, das neben dem theoretischen Hintergrund alle Informationen zur Durchführung von FAUSTLOS enthält. Um die Vermittlung der Lerninhalte für Kindergartenkinder möglichst attraktiv und lernförderlich zu gestalten, umfassen die Materialien für Kindergärten auch zwei Handpuppen: Ein Hund mit Namen Wilder Willi und eine Schnecke mit Namen Ruhiger Schneck. Diese beiden Tiere sind in einigen Lektionen die Haupttransporteure der Lerninhalte. Die Materialien zum Kindergarten-Curriculum ("Kindergarten-Set") können über das Heidelberger Präventionszentrum ( E-mail: info@faustlos.de, Internet: www.faustlos.de ) bezogen werden (Voraussichtliche Kosten: 300 Euro).

Fortbildungen für LehrerInnen und ErzieherInnen

Die hohe Qualität und Effektivität von FAUSTLOS wird durch eine der Anwendung vorangestellte Fortbildung gewährleistet (Kosten: 105 Euro pro Person). Diese Fortbildungsveranstaltung umfasst ein eintägiges Trainingsseminar und kann mit einer Zertifizierung durch das Heidelberger Präventionszentrum abgeschlossen werden.

Was ist das Besondere an FAUSTLOS?

  • FAUSTLOS ist mehr als Prävention, da allgemeine soziale Verhaltensfertigkeiten gelernt und geübt werden
  • FAUSTLOS richtet sich an alle Kinder einer Klasse bzw. Gruppe, so dass potentielle Täter und potentielle Opfer profitieren und niemand stigmatisiert wird
  • FAUSTLOS anerkennt die LehrerInnen bzw. ErzieherInnen als ExpertInnen für die Umsetzung des Curriculums
  • Die ErzieherInnen bzw. LehrerInnen werden durch eine Fortbildung auf das Unterrichten von FAUSTLOS vorbereitet
  • FAUSTLOS verstärkt die erzielten Verhaltensänderungen durch seine kontinuierliche Anwendung und die Betonung des Transfers in den Alltag
  • FAUSTLOS zeichnet sich durch eine gute didaktische Aufbereitung und die Systematik der aufeinander aufbauenden Lerneinheiten aus
  • FAUSTLOS berücksichtigt die entwicklungspsychologischen Veränderungen im Kindesalter durch spezifische Curricula für Kindergärten und Grundschulen mit jeweils altersspezifischen Lektionen
  • Die FAUSTLOS-Einheiten bauen auf entwicklungspsychologischen Forschungsbefunden zu den Ursachen von aggressivem Verhalten auf
  • Die Effektivität von FAUSTLOS wurde in mehreren Studien belegt.
  • Qualitätssicherung ist integrativer Bestandteil der FAUSTLOS-Curricula

Ergebnisse zur Effektivität von FAUSTLOS

Die vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg geförderte Studie zur Effektivität des Curriculums ist im deutschsprachigen Raum die erste wissenschaftliche Untersuchung eines Ansatzes zur Gewaltprävention an Grundschulen. Geplant und durchgeführt wurde die Evaluationsstudie von der Abteilung für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie des Universitätsklinikums Heidelberg (Projektleitung M. Cierpka, zusammen mit A. Schick und I. Ott). In enger Kooperation mit den Oberschulämtern in Mannheim und Heidelberg wurde das Programm an insgesamt 14 Grundschulen (30 Klassen) über einen Zeitraum von drei Jahren eingesetzt. 7 weitere Schulen dienten als Kontrollgruppe. Die Ergebnisse der Längsschnittstudie mit insgesamt vier Messzeitpunkten, zu denen Eltern, Kinder und Lehrkräfte befragt wurden, belegen - wie auch die entsprechenden Untersuchungen zum US-amerikanischen Original-Curriculum Second Step (Beland, 1988; Frey, Hirschstein & Guzzo, 2000; Grossmann et al., 1997; McMahon, Washburn, Felix, Yakin & Childrey, 2000) und die Ergebnisse einer Pilotstudie zu Faustlos (vgl. Hahlweg et al., 1988) - die gewaltpräventive und soziale Kompetenz fördernde Wirkung von FAUSTLOS (vgl. zusammenfassend den Abschlußbericht von Cierpka, Schick & Ott, 2001). So hatten die Faustlos-Kinder deutlich weniger soziale Ängste als die Kinder in der Vergleichsgruppe, waren empathischer geworden und lehnten aggressive Verhaltensweisen als Mittel der Konfliktlösung zunehmend ab.

Da Qualitätssicherungsmaßnahmen und Begleitforschung feste Bestandteile der Faustlos-Programme sind, soll auch das Faustlos-Curriculum für Kindergärten in einem mehrstufigen Prozess optimiert und evaluiert werden. Ein erster Schritt in diese Richtung konnte mit der finanziellen Unterstützung des Sozialministeriums Baden-Württemberg bereits gemacht werden. Äußerst wünschenswert wäre zudem eine weitere Befragung mit der bereits untersuchten Grundschulkinder-Stichprobe, um so die Stabilität und die längsschnittlichen Effekte des Curriculums zu überprüfen, denn langfristige positive Auswirkungen müssen letztlich der Maßstab sein, an dem der Erfolg von Gewaltprävention zu messen ist.


Implementierung von FAUSTLOS

Das Curriculum soll an möglichst vielen Kindergärten und Grundschulen zum Einsatz kommen. Im Land Baden-Württemberg wird es von den Schulämtern und dem Ministerium auf freiwilliger Basis für alle Grundschulen empfohlen. Die Lehrer und jede Schule haben die Möglichkeit, sich vom Heidelberger Präventionszentrum ausbilden zu lassen. In Bayern und wahrscheinlich auch über die Ländergrenzen hinaus wird FAUSTLOS vom Bündnis für Kinder gegen Gewalt finanziell großzügig unterstützt. Über 50 Grundschulen erhalten jetzt schon und circa einhundert Kindergärten können ab Herbst 2002 die Möglichkeit in Anspruch nehmen, an einer Fortbildung teilzunehmen und die Materialien zu erwerben. In vielen Orten in den deutschsprachigen Ländern schließen sich Lehrer und Schulen zusammen, um ein Training zu planen. Sponsoren werden gefunden, weil auch die Verantwortlichen in der Wirtschaft oder in den Stiftungen erkennen, dass das sozial-emotionale Lernen der Kinder nicht mehr allein der immer mehr belasteten und manchmal überforderten Familie überlassen bleiben kann. Die Erziehung der Kinder muss wieder ein gesellschaftlich höheres Gewicht erhalten und deshalb auch außerfamiliäre Instanzen wie die Kindergärten und Schulen mit einbeziehen. Wenn FAUSTLOS dort angewandt wird, erleben die Eltern dies nicht als Einmischung in ihre Erziehung sondern so gut wie immer als Ergänzung.


Literatur

Beland, K. (1988). Second Step. A violence-prevention curriculum. Grades 1-3. Seattle: Committee for Children.

Beland, K. (1991). Second Step. A violence-prevention curriculum. Preschool-kindergarten. Seattle: Committee for Children.

Cierpka, M., Schick, A. & Ott, I. (2001). Abschlußbericht zum Modellprojekt Faustlos. Abteilung für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie, Universitätsklinikum Heidelberg.

Cierpka, M. (Hrsg.) (2001). FAUSTLOS. Ein Curriculum zur Prävention von aggressivem und gewaltbereitem Verhalten bei Kindern der Klassen 1 bis 3. Göttingen: Hogrefe.

Cierpka, M. (Hrsg.) Kinder mit aggressivem Verhalten Hogrefe, Göttingen, 2. Auflage 2002

Frey, K. S., Hirschstein, M. K. & Guzzo, B. A. (2000). Second Step: Preventing aggression by promoting social competence. Journal of Emotional and Behavioral Disorders, 8(2), 102-112.

Grossman, D. C., Neckerman, H. J., Koepsel, T. D., Liu, P.-Y., Asher, K. N., Beland, K., Frey, K. & Rivara, F. P. (1997). Effectiveness of a violence prevention curriculum among children in elementary school. Journal of the American Medical Association, 277(20), 1605-1611.

Hahlweg, K., Hoyer, H., Naumann, S. & Ruschke, A. (1998). Evaluative Begleitforschung zum Modellprojekt "Beratung für Familien mit einem gewaltbereiten Kind oder Jugendlichen". Abschlußbericht, Technische Universität Braunschweig.

Krannich, S., Sanders, M., Ratzke, K., Diepold, B. & Cierpka, M. (1997). FAUSTLOS - Ein Curriculum zur Förderung sozialer Kompetenzen und zur Prävention von aggressivem und gewaltbereitem Verhalten bei Kindern. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 3, 236-247.

McMahon, S.D., Washburn, J., Felix, E.D., Yakin, J. & Childrey, G. (2000). Violence prevention: Program effects on urban preschool and kindergarten children. Applied & Preventive Psychology, 9, 271-281.

Schick, A. & Ott, I. (2002, im Druck). Gewaltprävention an Schulen - Ansätze und Ergebnisse. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, Heft 10.


Autor

Cierpka, Manfred, Prof. Dr. med., Arzt für Psychiatrie, Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker (DPV, IPA, DGPT), Familientherapeut (BVPPF). Ärztlicher Direktor der Abteilung für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie, Universitätsklinikum Heidelberg.

Veröffentlichungen in der Familienforschung, der psychotherapeutischen Prozessforschung und der Psychoanalyse. Herausgeber des "Psychotherapeut" und der "Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie".

Bücher u.a.: 'Familiendiagnostik' (Hrsg). Springer, 1987. 'Zur Diagnostik von Familien mit einem Schizophrenen Jugendlichen. Springer, 1990. 'Handbuch der Familiendiagnostik' Springer, 1996, zusammen mit Günter Reich 'Psychotherapie der Essstörungen', Thieme. 'Psychotherapie als Beruf', zusammen mit P. L. Janssen, P. Buchheim, Vandenhoeck & Ruprecht, 1997. Kinder mit aggressivem Verhalten. Hogrefe. 2002.

Vollständige Literatur siehe www.cierpka.de


Adresse

Prof. Dr. med. M. Cierpka
Universitätsklinikum Heidelberg
Abteilung für psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie
Bergheimer Straße 54
69115 Heidelberg
Tel.: 06221/914422
Email: info@faustlos.de
Website: www.faustlos.de




Letzte Änderung: 03.05.2005 09:33:56Zum Seitenanfang