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Das Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP)www.familienhandbuch.de

Egalitäre Rollenteilung

Margret Bürgisser      Foto: Dr. Margret Bürgisser


Unsere Gesellschaft ist im Umbruch. Auch die Familie befindet sich in einem Wandel. Das Verständnis der Geschlechts- und Elternrollen ist heute ein anderes als noch vor 20 Jahren. Das hängt vor allem damit zusammen, dass die Frauen heute über eine bessere Bildung verfügen und ihren Beruf genauso so gerne ausüben wie ihre männlichen Kollegen. Der Anteil erwerbstätiger Frauen ist im Steigen begriffen. Selbst wenn sie eine Familie gründen, steigen sie nicht mehr automatisch aus dem Erwerbsleben aus. Manche von ihnen wollen mit der Arbeitswelt in Verbindung bleiben und arbeiten (zumindest auf Teilzeitbasis) in ihrem Beruf weiter.

Im Zuge dieser Entwicklung wird auch die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern neu definiert. Die in vielen Familien traditionell vorherrschende Rollenteilung - der Mann als Ernährer, die Frau als Hausfrau und Mutter - wird von jungen Frauen in Frage gestellt. Sie verlangen eine gerechtere Aufteilung der bezahlten und der unbezahlten Arbeit und einen stärkeren Einbezug der Männer in die Familienarbeit. Denn wenn auch Mütter durch ihre biologische Funktion in der ersten Lebenszeit der Kinder unentbehrliche Bezugspersonen sind, so ist doch nicht einsehbar, weshalb sie auf Jahre hinaus die alleinige Verantwortung für Kindererziehung und Haushalt tragen sollen. Zudem kommen immer mehr Männer zur Einsicht, dass sie vermehrt an der Entwicklung ihrer Kinder Anteil nehmen wollen (und sollen).

Viele junge Menschen prüfen deshalb Möglichkeiten, das Ideal der partnerschaftlichen Rollenteilung zu verwirklichen. Das heißt, sie suchen nach einem Weg, die Aufgaben in Haushalt und Kinderbetreuung gleichverantwortlich aufzuteilen und eine für beide Partner gerechte Arbeitsteilung zu finden.


Was verstehen wir unter egalitärer Rollenteilung?

Unter egalitärer Rollenteilung verstehen wir eine partnerschaftliche Organisation der Familien- und Erwerbsarbeit. Nun kann es nicht darum gehen, von theoretischer Warte aus festzulegen, was darunter zu verstehen ist. Wie eine "gerechte" Balance aussehen soll, muss jedes Paar in der Alltagspraxis selber entscheiden und immer wieder neu aushandeln. Dabei sind die individuellen Vorlieben von Mann und Frau nach Möglichkeit zu berücksichtigen. Es kann nicht der Sinn emanzipatorischer Bestrebungen sein, eine rein quantitative Zuordnung der Pflichten vorzugeben (beide waschen, beide bügeln, beide kochen etc.). Es geht vielmehr um Lösungen, die einem Paar das stimmige Gefühl geteilter Verantwortung vermitteln und damit eine tragfähige Grundlage für Beziehung und Familie bilden.

Was die Kombination von Haus- und Erziehungsarbeit einerseits und Erwerbsarbeit andererseits anbetrifft, ist eine partnerschaftliche Rollenteilung vor allem mit zwei Modellen möglich, nämlich mit "Dual Career" einerseits und "Halbe-Halbe" andererseits.


Das Dual-Career-Modell

Das Dual-Career-Modell geht davon aus, dass beide Partner voll engagiert im Erwerbsleben stehen, was zur Folge hat, dass für die Betreuung der Kinder eine inner- und/oder außerhäusliche familienergänzende Lösung gefunden werden muss. Dieses Modell mit beidseitiger Vollzeitarbeit wird besonders oft von Eltern gewählt, bei denen beide Partner hohe berufliche Ambitionen ("Karriereorientierung") haben. Damit ist in der Regel auch die Voraussetzung gegeben, dass die für Kinderbetreuung anfallenden Kosten aus dem Lohn des Doppelerwerbs bestritten werden können.

Andererseits gibt es vermehrt Eltern, die finanziell auf einen Doppelerwerb angewiesen sind, weil der Lohn eines einzigen Partners nicht ausreichen würde, den Lebensunterhalt zu bestreiten. Zwar handelt es sich in diesem Fall nicht um Doppel-"Karrieren", doch auch hier müssen die Kinder in fremde Obhut gegeben werden. Es ist für diese Eltern aber ungleich schwieriger, eine familienergänzende Kinderbetreuung zu organisieren, sofern diese mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Bei beidseitiger Erwerbsarbeit ist die Voraussetzung zur egalitären Arbeitsteilung grundsätzlich gegeben, sofern beide Partner bereit sind, zu Hause Hand anzulegen. Wie viele Statistiken zeigen (vgl. http://www.fairplay-at-home.ch), ist der durchschnittliche Arbeitsaufwand der Frauen aber auch in solchen Haushalten größer als jener der Männer. Es liegt zudem auf der Hand, dass das Dual-Career-Modell die Zeit, welche Eltern und Kinder miteinander verbringen, stark einschränkt und die Verantwortung für die Kinderbetreuung auf andere Personen verteilt. Wie gut sich dieses Modell in der Praxis bewährt, hängt somit immer auch vom der Qualität der familienergänzenden Kinderbetreuung ab.


Das Halbe-Halbe-Modell

Das "Halbe-Halbe-Modell" realisiert die egalitäre Rollenteilung auf andere Weise. Es betrachtet die Erwerbsarbeit nicht als dominantes Ziel, sondern primär als Grundlage der Existenzsicherung. Das zentrale Anliegen der Eltern in diesem Modell ist die gemeinsame Verantwortung für die Betreuung der Kinder und eine faire Aufteilung der Hausarbeiten. Das Besondere an der Kombination von Familienarbeit und Erwerbsarbeit liegt darin, dass beide Partner in etwa gleich großen Teilzeitpensen tätig sind. Dies ermöglicht es, die Kinderbetreuung in manchen Fällen ohne Fremdbetreuung wahrzunehmen.


Welche Voraussetzungen braucht es für Halbe-Halbe?

Ich beschreibe nachstehend das Halbe-Halbe-Modell näher, da es eine konsequente und kinderfreundliche Umsetzung des Gleichstellungsgedankens ermöglicht und bei jungen Menschen (zumindest theoretisch) eine hohe Akzeptanz genießt. Eine Studie aus der Schweiz (Bürgisser 1996) dokumentiert die Voraussetzungen und Erfahrungen, welche mit dem Halbe-Halbe-Modell verbunden sind. Eltern, die diese Lösung wählen, sind zumeist Leute mit pädagogischen, sozialen, therapeutischen und/oder medizinischen Berufen oder solche in technischen Nischenpositionen (Umwelttechnologie etc.). Beide Partner verfügen über einen vergleichbaren Bildungsstand und ähnliche Berufschancen, sodass sich auch ihre Löhne in den meisten Fällen nicht erheblich unterscheiden (Am Problem der unterschiedlichen Löhne scheitert oft der Wunsch junger Paare, sich Erwerbs- und Hausarbeit zu gleichen Teilen aufzuteilen. Wenn der eine Partner wesentlich mehr verdient als der andere, hat die Teilzeitarbeit beider Partner untragbare Lohnausfälle zur Folge).


Überzeugungen

Paare, die dieses Modell wählen, unterscheiden sich in ihren Überzeugungen vom Durchschnitt der Bevölkerung. Sie glauben
  • dass ein Kind für sein Wohlergehen die Anwesenheit beider Eltern benötigt, nicht nur die der Mutter,
  • dass Väter in der Kinderbetreuung ebenso "erfolgreich" sein können wie Mütter,
  • dass Frauen zu Recht den Wunsch haben, ihr Know-how in eine berufliche Tätigkeit einzubringen,
  • dass die Kombination verschiedener Lebensinhalte zu mehr Zufriedenheit führt als die Konzentration auf nur einen Tätigkeitsbereich (Beruf oder Familie).

Arbeitswelt

Für das Gelingen dieses Modells spielen aber nicht nur individuelle Voraussetzungen eine große Rolle, sondern auch das Verständnis des Arbeitsgebers ist von Bedeutung. Nicht alle Unternehmen sind bereit, auf breiter Basis Teilzeitarbeit anzubieten und so den Wünschen der Arbeitnehmenden entgegenzukommen. In gewissen Betrieben wird die Leistungsbereitschaft von Teilzeitarbeitenden angezweifelt, obwohl erwiesen ist, dass diese durchschnittlich motivierter sind und mehr leisten als Vollzeitarbeitende. Vor allem Männer, die nicht mehr selbstverständlich in die Rolle des Alleinernährers schlüpfen, sondern die familiäre Verantwortung mit der Partnerin teilen, werden am Arbeitsplatz oft schief angeschaut. Vorgesetzte und Mitarbeitende, die selber in einer traditionellen Beziehung leben, zeigen Mühe mit dem "exotischen" Rollenmodell, das ihren eigenen Überzeugungen zuwiderläuft. So ist am Arbeitsplatz in manchen Fällen zuerst der nötige Goodwill zu schaffen, damit dieses Modell die nötige Akzeptanz findet.


Soziales Umfeld

Wichtig für das Gelingen des Halbe-Halbe-Modells ist auch die Unterstützung des sozialen Umfeldes. Natürlich sind es primär die beiden Partner selber, die von diesem Modell überzeugt sein müssen, doch ist es eben auch nicht unwesentlich, ob die Herkunftsfamilie sowie Bekannte und Nachbarn dieser Lebensweise wohlgesinnt sind oder nicht. Vor allem in ländlichen Gegenden ist die Erwerbstätigkeit von Müttern noch umstritten. Mütter mit kleinen Kindern stehen unter ständigem Rechtfertigungsdruck, wenn sie neben ihren Familienpflichten noch einer Berufstätigkeit nachgehen. Wenn hingegen Großeltern, Freunde und Verwandte dem rollenteilenden Elternpaar zur Seite stehen und sich gegebenenfalls an der Kinderbetreuung beteiligen, steigen die Chancen für das Gelingen des Halbe-Halbe-Modells.


Vorbilder

Die wichtigste Voraussetzung ist und bleibt aber der Wille der Partner, "am gleichen Strick" zu ziehen und ihr egalitäres Ideal in die Tat umzusetzen. Das ist einfacher gesagt als getan. Manchen jungen Menschen fehlt es leider an Vorbildern, die ihnen zeigen, dass sich dieses Modell wirklich leben lässt und zwar zum Vorteil von Eltern und Kindern. Wer in dieser Lage ist, dem kommen neuerdings Beratungsstellen zugute, welche Ratsuchende über das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf informieren (In der Schweiz existieren inzwischen vier solcher Institutionen in Bern, Basel, Luzern und Zürich, vgl. http://www.und-online.ch).

Wie die Forschung zeigt, ist es auf jeden Fall vorteilhafter, eine partnerschaftliche Rollenteilung zu regeln und einzuführen, bevor ein Paar eine Familie gründet. Die Geburt von Kindern führt erfahrungsgemäß zu einer Traditionalisierung der praktizierten Rollenteilung. Frauen tendieren dazu, sich auf den familiären Bereich zurückzuziehen, Männer dazu, ihr Arbeitsengagement auszubauen. Wer dem entgegensteuern will, sollte die Weichen also stellen, bevor der Nachwuchs unterwegs ist.

Schließlich müssen interessierte Paare auch die Rahmenbedingungen im Bereich der Sozialversicherungen sowie des Familien-, Erb- und Steuerrechts überprüfen. Insbesondere unverheiratete Elternpaare nehmen mit diesem Rollenteilungsmodell unter Umständen Nachteile in Kauf. Die Bestimmungen sind jedoch von Land zu Land so unterschiedlich, dass an dieser Stelle nicht näher darauf eingegangen werden kann.


Von der Idee zur Tat

Falls Sie den Schritt zu einer partnerschaftlichen Rollenteilung wagen möchten, hilft Ihnen die nachstehende Checkliste weiter. Nehmen Sie sich Zeit, allein und zusammen mit dem Partner die folgenden Fragen durchzugehen und die für Sie passende maßgeschneiderte Lösung zu finden. Und vergessen Sie nicht: Dieses Modell erfordert eine ständige Anpassung an sich wandelnde Bedürfnisse. Wiederholen Sie also Ihre Standortbestimmung in ein, zwei, fünf Jahren. Nur dann ist gewährleistet, dass die familiäre Organisation auch künftig noch Ihren Bedürfnissen entspricht.


Rollenteilung in der Familie

  • Was bedeuten mir die Kinder, meine Vaterrolle, meine Mutterrolle, was meine persönlichen Kontakte außerhalb der Berufsarbeit? Wie stelle ich mir meine Lebensgestaltung in den nächsten Jahren vor?
  • Welches sind die Wünsche und Erwartungen meines Partners (meiner Partnerin)? Welchen Anteil der Ernährerfunktion ist er (sie) bereit zu übernehmen?
  • Welche Vorstellungen habe ich bzw. mein(e) Partner(in) in Bezug auf die Aufteilung der Haus- und Betreuungsarbeiten?
  • Wo kann und will ich meinem Partner(in) Verantwortung überlassen, die ich bisher innehatte? Fällt mir diese Abgabe von Verantwortung leicht oder schwer? Warum?
  • Welche Organisation des Tages (der Woche) lässt sich am besten mit unseren beruflichen Verpflichtungen vereinbaren?
  • Wie gehen wir mit Problemen um, die sich aus Betreuungslücken außerhalb der Schulzeit und während den Ferien ergeben?

Stellenwert der Berufsarbeit

  • Was bedeutet mir meine Berufsarbeit (Arbeitsinhalte und -ziele, Prestige, Anerkennung etc.)
  • Bin ich interessiert, meine Erwerbsarbeit und mein Einkommen zu reduzieren, um mehr Haus- und Familienarbeit zu übernehmen? Wie würde sich diese Änderung der Erwerbsarbeitszeit mit der Situation meines Partners (meiner Partnerin) vertragen?
  • Welches wäre die ideale Arbeitszeit und -form für mich (allein, im Team, zu Hause etc.)? Wie beurteilt das mein(e) Partner(in)?
  • Welche Wege sehe ich, diese Idealvorstellung umzusetzen? Welche Konsequenzen hätte diese Veränderung für meine(n) Partner(in), für die Kinder, Kollegen, Vorgesetzten und das Unternehmen, in dem ich arbeite?
  • Gibt es im Betrieb neue Arbeitszeitformen und Erfahrungen, die ich für meine eigene Situation nutzbar machen kann?
  • Welche Auswirkungen hätte eine Arbeitszeitveränderung auf Entlöhnung, Verantwortung Tätigkeitsinhalte, Sozialleistungen etc.?
  • Wo muss ich mit Hindernissen und Schwierigkeiten im Unternehmen rechnen? Wer könnte mich bei der Umsetzung meiner Wünsche unterstützen?

Kinderbetreuung

  • Welches sind meine Vorstellungen über eine allfällige Betreuung der Kinder durch Drittpersonen oder familienergänzende Institutionen? Was ist die Meinung meines Partners (meiner Partnerin)?
  • Welche familienergänzenden Formen der Kinderbetreuung sind im Unternehmen oder im privaten Umfeld vorhanden? Welche entsprechen meinen (unseren) Bedürfnissen, und wie lassen sie sich finanzieren?
  • Welche anderen privaten oder öffentlichen Kinderbetreuungsangebote stehen uns zur Verfügung? Mit welchen organisatorischen und finanziellen Bedingungen sind sie verbunden?
  • Welche Lösung erweist sich nach Abwägen aller Vor- und Nachteile für uns vorteilhaft und realisierbar? Auf wie lange Zeit hinaus bietet sie für uns eine tragfähige Grundlage?

Zusammenfassung

Es gibt kein Patentrezept für neue Rollenteilungsmodelle und Arbeitszeitformen. In diesem Text wurde das "Halbe-Halbe-Modell" näher vorgestellt, weil es den Eltern Gelegenheit gibt, sich zu gleichen Teilen in Kinderbetreuung und Haushaltsarbeit zu engagieren. Jedes Paar muss für sich selber entscheiden, wie es das Postulat einer egalitären Rollenteilung verwirklichen will. Konkrete Lösungen müssen mit Partner(in) und Arbeitgeber(in) ausgehandelt und in der Praxis erprobt werden (vgl. dazu auch http://www.fairplay-at-home.ch).

Die Interessen der Familien werden vielerorts noch zu wenig wahrgenommen. Lassen Sie sich dadurch nicht entmutigen! Versuchen Sie, Ihren Partner und Ihr Umfeld davon zu überzeugen, dass sich familiäre Verpflichtungen und ein qualifiziertes berufliches Engagement nicht ausschließen. Gegebenenfalls lohnt es sich, wie erwähnt, eine der Beratungsstellen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu kontaktieren (vgl. http://www.und-online.ch oder http://www.vereinbarkeit.de). Die dort tätigen Fachpersonen begleiten die Umsetzung der Wünsche in die Praxis. Spezielle Erfahrungsgruppen bieten Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Das Gefühl, mit seinen Anliegen, Wünschen und Zielen nicht allein zu sein, ist ein erster Schritt zur erfolgreichen Realisierung einer für alle Beteiligten befriedigenden Rollenteilung.


Literatur

Bürgisser, Margret: Egalitäre Rollenteilung. Erfahrungen und Entwicklungen im Zeitverlauf. Zürich (Rüegger) 2006.

Bürgisser Margret; Baumgarten, Diana: Kinder in unterschiedlichen Familienformen. Wie lebt es sich im egalitären, wie im traditionellen Modell? Zürich (Rüegger) 2006.

Bürgisser, Margret: Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Info-Schrift 13 des Schweizerischen Kaufmännischen Verbandes, Zürich 2000.

Bürgisser, Margret: Wer teilt - gewinnt. Begleitheft zur gleichnamigen Videoreihe. Verlag Sauerländer Bildung, Aarau 1999.

Bürgisser, Margret/ InfoMedia AG/ SSAB: Wer teilt - gewinnt. Sechsteilige Videoreihe über partnerschaftliche Rollenteilung in Familie und Beruf. Bern 1998.

Bürgisser, Margret: Wie Du mir, so ich Dir... - Bedingungen und Grenzen egalitärer Rollenteilung in der Familie. Dissertation an der Universität Zürich. Rüegger Verlag, Zürich 1998.

Bürgisser, Margret: Modell Halbe-Halbe. Partnerschaftliche Arbeitsteilung in Familie und Beruf. Werd-Verlag, Zürich 1996.

Bürgisser, Margret: Bedingungen und Grenzen egalitärer Rollenteilung bei teilzeitarbeitenden Elternpaaren. Schlussbericht an den Schweiz. Nationalfonds 1995.


Autorin

Dr. Margret Bürgisser ist Sozialforscherin mit Zusatzqualifikationen als Medienfachfrau und Lehrerin. Seit 1988 ist sie Inhaberin eines Büros für Sozialforschung, Analyse und Beratung. Das Halbe-Halbe-Modell und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bilden seit rund 10 Jahren einen ihrer Forschungsschwerpunkte. In einem nächsten Projekt (in Planung) will sie die Sicht und die Erfahrungen von Kindern ermitteln, die in einem Haushalt mit egalitärer Rollenteilung aufwachsen.


Adresse

Dr. Margret Bürgisser
Institut für Sozialforschung, Analyse und Beratung ISAB
Zugerstrasse 14
CH - 5620 Bremgarten
Tel.: +41 (0)56/6312550
Email: Dr. Margret Bürgisser / ISAB

Website: http://www.isab.ch


Letzte Änderung: 27.01.2009 09:34:47Zum Seitenanfang