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![]() Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob "in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird" und warnte mit Beispielen wie "Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden", dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und - was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint - mit juristischen Folgen. In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und - sofern überhaupt Beispiele angeführt werden - berichten diese nur von Erfolgen. Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien. Den ganzen Text des Artikels finden Sie hier: AutorinProf. Dr. rer. pol. Corinna Onnen-Isemann ist seit April 2003 Professorin für Gender Studien an der Universität Regensburg. Arbeitsschwerpunkte: Familiensoziologie, Geschlechtersoziologie, Medizinsoziologie, Entwicklung und Aufbau eines Forschungsprogramms "Europäische Fertilitätsunterschiede". Adresse
PD Dr. Corinna Onnen-Isemann, Professurvertreterin | ||
Letzte Änderung: 08.01.2007 12:33:00 |