ZUM TEXTHauptmenüHauptseiteFamilienhandbuch-Forum Stichwortsuche von A bis ZAktivitäten mit KindernAngebote/Hilfen Behinderung Elternschaft Ernährung Erziehungsbereiche Erziehungsfragen Familie und Beruf Familienbildung Familienforschung Familienpolitik Gesundheit Häufige Probleme Haushalt/Finanzen Jugendforschung Kindertagesbetreuung Kindheitsforschung Kindliche Entwicklung Leistungen für Familien Partnerschaft Rechtsfragen Schule Teil- und Stieffamilien Trennung/Scheidung VerschiedenesImpressumKontakt | ZUM MENÜDas kompetente Kind: Grundprinzipien der Pädagogik von Jesper JuulElisabeth C. Gründler Der AutorJesper Juul, geboren 1948, ist Gründer und Leiter des "Kempler Institute of Scandinavia" in Odder, nahe Aarhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks. 1972 schloss er sein Studium der Geschichte, Religionspädagogik und europäischen Geistesgeschichte ab. Doch statt die Lehrerlaufbahn einzuschlagen, nahm er eine Stelle als Heimerzieher und später als Sozialarbeiter an und bildete sich in Holland und den USA bei Walter Kempler zum Familientherapeuten weiter. Kempler gehörte zu denjenigen Mitarbeitern von Fritz Perls, die die Gestalttherapie seit Mitte der siebziger Jahre nach Europa brachten. Jesper Juul entwickelte daraus eine eigenständige Therapie- und Beratungsform: Kurzzeitinterventionen mit der ganzen Familie, handlungsorientiert und praxisnah. Am Kempler-Institutes können alle, die professionell mit Familien Kontakt haben, Lehrer, Sozialarbeiter, Schulkrankenschwestern oder Ärzte, ein elementares Know-how in Familienberatung lernen. Ziel ist es die Eltern bei der Suche nach neuen Wegen in der Erziehung zu unterstützen und nicht, sie in ihrem Versagen zu bestätigen, was ihnen, so Juul, jedoch regelmäßig widerfahre, wenn sie in ihrer Hilf- und Ratlosigkeit Erziehungsexperten wie Psychologen und Therapeuten, konsultierten. Das 1979 gegründete Kempler-Institut hat heute mehr als 50 Mitarbeiter und ist in Skandinavien der größte Anbieter und Ausbilder in Familienberatung und Therapie. Jesper Juul ist Autor mehrerer Bücher, von denen bisher zwei auf Deutsch erschienen sind. Ab Mai 2002 bietet er Aus- und Fortbildung auch in Deutschland an.Soziale Kompetenz von Geburt anJuul geht davon aus, dass das Kind von Geburt an sozial und emotional ebenso kompetent ist, wie ein Erwachsener. Diese Kompetenz, die sich entsprechend der kindlichen Reife äußert, muß ihm nicht erst durch Erziehung, d.h. durch die Eltern oder durch Institutionen, beigebracht werden. Traditionelle Erziehung, so Juul, benutzt überwiegend verbale Strategien. Damit wird ignoriert, dass Kinder Verhalten durch Imitation lernen. Kinder müssen beobachten und experimentieren dürfen, dann fügen sie sich durch Nachahmung in die Kultur ein. So kooperieren Kinder. Ein ständiger Strom von Ermahnungen und Erklärungen bewirkt, dass das Kind sich dumm fühlt oder falsch. Auch wenn der Umgangston eher freundlich und verständnisvoll ist, wird dennoch die Botschaft gesendet: "Du bist nicht gut genug". Damit wird dem Selbstbild und der Selbstachtung des Kindes großer Schaden zugefügt. Ein Kind kann sich dagegen nicht wehren.Kinder sehen sich "in Beziehung" zu anderen. Sie sind ursprünglich sozial. Von dieser Grundlage geht Juul bei seiner Arbeit aus. Berater, Lehrer und Erzieherinnen und viele Eltern gehen von der Annahme aus, dass Kinder noch keine vollständigen sozialen Wesen sind, und dass die Erwachsenen, die sozialen Kompetenzen ihnen erst beibringen müssen. Lehrplänen von Schulen und Erziehungskonzepte von Kindergärten dokumentieren diese Haltung. Jedes auffällige Verhalten von Kindern und Jugendlichen, so Juul, kann man auf zwei Ursachen zurückführen: Entweder haben Erwachsene die kindliche Integrität verletzt oder die Kinder haben überkooperiert. Eltern und Experten konzentrieren sich regelmäßig auf das unangepasstes Verhalten. Juul plädiert dafür, Kindern auf eine andere Art und Weise zu begegnen. Sein Konzept ist, herauszufinden, 'wer das Kind ist' und nicht zu erklären, 'warum es sich so verhält'. Dieses Vorgehen hält Juul für den einzigen Weg, eine tragfähige Beziehung zum Kind herzustellen. Juul hält es für unproduktiv und unethisch Verhalten zu klassifizieren, nach Symptomen zu ordnen und Syndrome und Störungen zu diagnostizieren, in der Annahme, dass bei exakter Diagnose eine Methode zur Behandlung abweichenden Verhaltens entwickelt werden kann. Auf diese Art und Weise würden nicht Menschen, sondern Symptome behandelt. Juul stellt nicht in Abrede, dass Kinder Symptome oder symptomatisches Verhalten zeigen. Er bestreitet auch nicht das Recht der Erwachsenen, Kinder an unsozialem Verhalten zu hindern! Doch er hält die Konzentration auf kindliche Defizite und Störungen für langfristig destruktiv. Im Gespräch das Kind ernst nehmen statt Therapie von Störungen - ein BeispielDer 12-jährige Björn kommt in die Sprechstunde der Schulkrankenschwester, um sein Gehör testen zu lassen. Die Krankenschwester findet, dass sein Gehör in Ordnung ist und fragt ihn, warum er den Eindruck habe, schlecht zu hören. "Wenn die Leute mit mir sprechen, werden ihre Stimmen sehr schnell langweilig", antwortet der Junge. Die Krankenschwester kennt den familiären Hintergrund. Björns Vater ist psychisch krank, seine Mutter bemüht sich mit aller Kraft, die heile Fassade zu wahren und trägt diese Last allein. Ihrem Ältesten ist sie keine Gesprächspartnerin. Die Botschaft des 12-jährigen an die Krankenschwester ist: 'Ich kann nicht zuhören, weil keiner mir zuhört'. Die traditionelle Reaktion wäre: "Dein Gehör ist in Ordnung. Ich werde Dich an einen Psychologen überweisen." Dies, so Jesper Juul, wird das Leid perpetuieren und die Familie zerstören. "Unser Glaube an die Spezialisten ist verrückt", sagt er, "als Forscher sind sie wichtig, doch als Praktiker sind sie hilflos. Die Überweisung von Menschen mit Problemen an Spezialisten ist Zeit- und Geldverschwendung." Die Krankenschwester sollte den Jungen fragen: "Möchtest Du über etwas reden?", und ihm zuhören. Was Björn braucht ist das aufrichtige Interesse eines Menschen und echte Anteilnahme. Wenn die Krankenschwester ihm das geben könne, so Juuls Erfahrung, dann brauche das Kind weder Gesprächstherapie noch fachliche Betreuung. Zweimal eine Stunde Gespräch und vielleicht noch sechs mal eine Viertelstunde innerhalb der nächsten zwei Jahre reichen aus, um den Jungen so zu stärken, dass er mit seiner Situation allein klar kommt. "Wir müssen den Kindern Worte geben, mit denen sie ihre Existenz ausdrücken können", sagt Jesper Juul. "Sie brauchen keine Worte für ihre Probleme, sondern für das, was sie sind. Sie müssen ihr Sein in der Welt ausdrücken können."Das Beratungsgespräch als Ausdruck der Existenz statt Reden über das LeidHerkömmliches Beraterverhalten, sagt Juul, führe zu Destruktion und zum Versagen der Institutionen: Nur einem Drittel der behandelten Klienten ginge es nach einer Intervention besser, bei einem weiteren Drittel sei das Verhalten unverändert, einem letzten Drittel ginge es sogar schlechter. "Wenn man alle auf einer Warteliste ließe, erzielt man das gleiche Ergebnis!" - so sein Fazit. Das von Juul vor 20 Jahren mitbegründete Kempler-Institut of Scandinavia bildet keine Spezialisten aus. Es will denjenigen, die professionell mit Familien, Kindern und Jugendlichen arbeiten: Krankenschwestern, Ärzten, Lehrern und Sozialarbeitern eine grundlegende Gesprächs- und Beratungskompetenz vermitteln. In herkömmlicher Therapie lernt der Klient eine professionelle Sprache, eine Art Jargon, mit dem er über sein Leid redet. Aber das bringt ihn nicht näher mit sich selbst in Kontakt und versetzt ihn nicht in die Lage, seine Probleme zu lösen. Daher bricht Juul mit der Grundregel, dem Klienten keine Lösung anzubieten. "Man kann davon ausgehen, dass Menschen erst in die Beratung kommen, wenn sie schon alles ausprobiert haben, wozu sie aus eigener Kraft in der Lage sind." Oft sind sie in rigiden Alternativen gefangen. "Lass uns herausfinden, was Du stattdessen tun könntest", ist die Haltung, die Juul als Berater einnimmt. Es geht darum, einen konkreten Satz zu finden, der ein authentischer Ausdruck der Situation ist. Dieser Satz darf seinen Adressaten weder verletzen noch beleidigen und soll beiden Partnern neues Verhalten ermöglichen. Er passt für nur den konkreten Fall. Standardsätze, die man als Rezept verwenden kann, gibt es nicht. Stimmt der Satz, d.h. bringt er das konkrete Sein des Klienten angemessen zum Ausdruck, dann ist eine authentische Gefühlsreaktion, meist Lachen oder Weinen, die Folge. Auch wenn die vorgeschlagene Lösung nicht angenommen wird, bringt die ernsthafte Auseinandersetzung mit ihr den Klienten einer Lösung näher. Der Berater soll seine eigenen Werte deutlich machen, ohne jedoch das Verhalten des Klienten zu beurteilen. Die Grenze zwischen Gut und Böse muss deutlich sichtbar werden. Für Juul geht es um Wertewandel, der ein Teil des von uns allen erlebten kulturellen Umbruchs ist: "Wir müssen Kinder heute, in völlig anderer Weise, mit einer anderen Art von Anstrengung großziehen. Wir müssen mehr nach innen schauen, in uns selbst, statt ständig auf die Kinder. Das ist sehr schwierig, weil unsere Werte, die Kinder betreffen, verkrustet sind. Kinder haben in unserer Kultur an Achtung und Respekt verloren. Auch für die Erwachsenen ist das traditionelle Erziehungsverhalten schädlich. Es hält sie in einem Rollenschema fest und verhindert eigenes Wachstum. Die meisten Eltern und Erzieher wissen das intuitiv und fühlen sich unwohl, wenn sie versuchen, den Ratschlägen von Erziehungsfachleuten zu folgen. Sie spüren, dass die schematische Anwendung von Rezepten nicht stimmt."Den jungen Menschen Kompetenz zurückgeben, statt sie zu motivieren - Juuls Arbeit in InstitutionenDer Direktor eines dänisches Heims für Jugendliche, bei denen alle Maßnahmen versagt hatten, rief Jesper Juul zu Hilfe. Die Arbeit in der Einrichtung war für die Betreuer so extrem schwierig, dass sie die Stellen nach kurzer Zeit wieder kündigten. Innerhalb eines Jahres hatte das Personal dreimal komplett gewechselt, nur der Direktor war auf seinem Posten geblieben. Die Hauptaktivität der Betreuer bestand darin, die Jugendlichen, die minderjährig und schulpflichtig waren, zu motivieren. Schon bei der Begrüßung wurde versucht, den meist notorischen Schulschwänzern die hauseigene Schule schmackhaft zu machen. Ursprünglich hatten die Dienstpläne vorgesehen, dass nachmittags mehr Personal da sein sollte als morgens, da man davon ausging, dass die Jugendlichen zu dieser Zeit in der Schule sein würden. Doch nach drei Monaten mußten die Dienstpläne auf Kopf gestellt werden, denn die Hauptarbeit der Pädagogen bestand darin, die Kinder morgens aus dem Bett zu kriegen. Mit wenig Erfolg. Nur eine Minderheit ging regelmäßig zur Schule. Jesper Juuls Arbeit zielte darauf den grundlegenden Arbeitsansatz dieser Institution zu verändern. Die Betreuer sollten die Verantwortung für den Schulbesuch an die Jugendlichen zurückgeben. In einem viertägigen Workshop trainierte Juul mit allen 13 Betreuern im Rollenspiel ausschließlich die Begrüßungssituation. "Laut Gesetz müsst Ihr zur Schule gehen", übten die Pädagogen zu sagen, "und wir haben hier zwei Lehrer, die den Unterricht erteilen. Aus Deinen Papieren wissen wir, dass zur Schule zu gehen das letzte ist, wozu Du Lust hast, denn Du hast damit eine Menge schlechter Erfahrungen gemacht. Du kriegst drei Wochen Zeit, Dich zu orientieren und Dir über den Schulbesuch klar zu werden. Nach drei Wochen solltest Du zu einem Entschluss gekommen sein." Die Jugendlichen fragten natürlich: "Und was ist, wenn ich nicht zur Schule gehe? Fliege ich dann raus?" Die Antwort der Pädagogen im Rollenspiel lautete realistisch: "Nein. Du musst hier bleiben." Die Jugendlichen waren vollkommen verdattert. "Was?", fragten sie, "es gibt keine Bestrafung, oder Konsequenzen, wie Pädagogen das nennen?" "Nein" war die Antwort. "Du entscheidest, ob Du zur Schule gehst. Wenn Du Unterstützung brauchst, um zu einem Entschluss zu kommen, wenn Du z.B. mit einem Erwachsenen reden möchtest, kannst Du das jederzeit tun. Aber Du entscheidest, ob Du zur Schule gehst oder nicht." Dieses Szenario wurde mit jedem einzelnen Betreuer und dem Direktor geübt. Im Rollenspiel konnten die Pädagogen den Unterschied spüren, der darin besteht, die Jugendlichen in ihrer sozialen Kompetenz Ernst zu nehmen. Wer von den Pädagogen sich nicht auf das vorgeschlagene Verhalten einlassen konnte, musste es später, in der Realität, auch nicht praktizieren. Acht Monate später standen 13 der 16 Jugendlichen jeden Morgen auf und gingen zur Schule. Nachdem die Pädagogen die Begrüßung verändert hatten, entdeckten sie eine Fülle weiterer Situationen, die geeignet waren, ebenfalls eine veränderte Haltung einzunehmen. Sie begannen damit aus eigenem Antrieb, weil sie mit der veränderten Einstellung zum Schulbesuch eine gute Erfahrung gemacht hatten. Die Betreuer erkannten, dass es sehr viele Situationen gab, in denen sie versucht hatten, die Jugendlichen zu motivieren, und dass sie einfach damit aufhören konnten. Sie merkten, dass sie auf diese Weise eine Menge Zeit, Kraft und Nerven sparten und wurden viel zufriedener mit ihrer Arbeit. So konnten sie sich aus einer Lage befreien, in der sie als Fachleute mit qualifizierter Ausbildung hauptsächlich damit beschäftigt waren, fast erwachsene Menschen morgens zum Aufstehen zu bewegen. Juuls Arbeit mit LehrernMit dieser Haltung, nicht über das eigene Leid zu reden, sondern einen Ausdruck für die eigene, existenzielle Situation zu finden, arbeitet Jesper Juul auch in der Schule. Von einer Lehrerin, die Rat im Umgang mit einem verhaltensauffälligen Schüler suchte, ließ er sich die Situation in der Klasse beschreiben. Er wollte genau wissen, welche Worte die Lehrerin an die Schüler richtete. "Ihr arbeitet jetzt in Gruppen an dieser Aufgabe", sagte sie zur Klasse, "und das gilt auch für Dich, Thomas". Jesper Juul schlug der Lehrerin vor, dem Jungen etwas Zeit zu lassen und ihn dann so anzureden: "Ich möchte, dass Du herausfindest, auf welche Art und Weise Du dich beteiligen kannst". Die Lehrerin erwiderte spontan: "Ich kann das nicht sagen, ich bin keine Psychologin. Ich bin Lehrerin". Für Jesper Juul war die Beratung damit beendet, er signalisierte jedoch weitere Gesprächsbereitschaft. Einige Wochen später erklärte die Lehrerin in einem weiteren Beratungsgespräch: "Wenn ich sage: >Das gilt auch für Dich, Thomas<, dann fühle ich mich effektiv". Die Alternative, die Juul ihr vorgeschlagen hatte, stellte ihre berufliche Identität als Lehrerin in Frage.Hier wird das Ziel der Beratung, Alternativen zum herkömmlichen Rollenspiel in der Familie oder in Institutionen zu entwickeln, deutlich. Es sollen konkrete, persönliche Handlungsalternativen möglich werden, mit denen das Individuum die vorgegeben rigiden Verhaltensmustern verlässt. Die persönliche Sprache ermöglicht beiden Partnern ein Wachstum. Die Lehrerin muß als Inhaberin der institutionellen Macht den ersten Schritt tun, ihre Rollenidentität in Frage zu stellen. Supervision als Unterstützung für Lehrer statt Sonderpädagogik für Schüler"Sonderpädagogik ist unethisch", sagt Juul. Die Aussonderung behinderter und verhaltensgestörter Kinder findet in Dänemark, das kein Sonderschulwesen kennt, in vergleichsweise milder Form statt: Die Kinder bleiben in der 10-jährigen Grund- und Gesamtschulzeit in den normalen Klassen und erhalten dort zusätzlich Unterricht durch Sonderpädagogen. Juul fordert stattdessen Supervision für den Lehrer und Erzieher immer dann, wenn diese allein nicht weiterkommen. Die Supervision findet am Arbeitsplatz, in der Klasse oder in der Kindergartengruppe statt. Lehrer z.B. geben ihren normalen Unterricht, der Supervisor interveniert, wenn die Kommunikation falsch läuft. Die Ratsuchenden lernen in der Wirklichkeit. Juul fordert, den Arbeitsplatz der Pädagogen endlich auf den professionellen Standard zu bringen, auf dem sich verwandte Berufsgruppen längst befinden. "Lehrer werden in dieser Hinsicht am meisten vernachlässigt", sagt er. "Sie brauchen Unterstützung und Hilfe bei der Entwicklung von Handlungsalternativen zu ihren starren Rollenmustern, dann wird die Sonderbehandlung von Kindern überflüssig." Vier Kommunen in Dänemark praktizieren dies bereits. Ihren Etat für Sonderpädagogen haben sie umgewidmet in Supervision für Lehrer. Sein 1992 veröffentlichtes Buch (noch nicht auf deutsch erschienen), "Ein Apfel für den Lehrer", in dem er diese Ideen entwickelt, wurde von der dänischen Lehrerschaft positiv aufgenommen. Das neue dänische Schulgesetz verpflichtet jeden Lehrer einmal jährlich zu einem Evaluationsgespräch mit jedem Schüler. Viele Schulen wenden sich hilfesuchend an das Kempler-Institut, denn dafür fühlen sich die Pädagogen nicht ausgebildet. Die Fortbildungskurse, die das Kempler-Institut anbietet und die die Kommune i.d.R. bezahlt, werden meist von 65 bis 80% eines Kollegiums angenommen. Bücher von Jesper Juul in deutscher Sprache
Jesper Juul: Das kompetente Kind. Reinbek: Rowohlt, 4. Auflage 2001 Autorin
Elisabeth C. Gründler | ||
Letzte Änderung: 08.02.2007 14:49:44 |