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![]() Wenn dieser Beitrag nur zum Ziel hätte, die in der Überschrift zum Ausdruck gebrachte Frage zu beantworten, könnte er mit einem "eindeutigen Ja" an dieser Stelle schon als abgeschlossen betrachtet werden. Diese Einschätzung basiert jedenfalls auf den Befunden der verschiedensten Untersuchungen der zurückliegenden Jahre. Waren es hier 79,8%, so ermittelte eine andere Forschergruppe, dass 87,4% der Befragten angaben, dass Kinder zu verwöhnt seien. Die im Jahre 2001 von Infratest im Auftrag von FAMLIE & Co durchgeführte Exklusivumfrage kommt zu folgendem Ergebnis: "81,2% der Deutschen sind der Meinung, das Kinder zu sehr verwöhnt werden." Diese Fakten werden auch durch die in einer breiten Seminar- und Beratungstätigkeit gewonnenen Anhaltspunkte bestätigt. Sucht nach dem leichten Sein - Verwöhnung als Volks-Droge"Wir wissen, dass wir unsere Kinder verwöhnen, aber wir wollen keine Belehrung!" Dies war die Spontanbotschaft einiger aufgebrachter Mütter im Vorfeld eines Seminarabends zum Thema: "Die Verwöhnungsfalle." Die Leiterin der Kindertagesstätte als Veranstalterin, welche diesen Satz etwas sorgenvoll dem Referenten als "Vorwarnung" mitgeteilt hatte, schob sofort nach, dass die Erzieherinnen natürlich mit den Kindern aus diesen Familien die meisten Probleme haben. Auch wenn die Abwehrhaltung deutlich war, der betreffende Personenkreis kam trotzdem. Vielleicht wirkte ja das Kurz-Statement von Madonna innerhalb des SPIEGEL-Titel-Themas zu: "Die verwöhnten Kleinen". Ihre Warnung vor den Gefahren für Kinder beim Aufwachsen im Wohlstands-Milieu: "Das Letzte was ich will, ist eine überhebliche Göre!"Unabhängig davon, dass verwöhnende Eltern sich nicht gerne den Spiegel vorhalten lassen und Madonna ihre Tochter auf keinen Fall verwöhnen will: Werden Kinder nicht in einer wohldosierten Mischung aus Zutrauen und Herausforderung auf das Leben vorbereitet, ist Versagen vorprogrammiert. Menschen sind darauf angelegt, etwas leisten zu wollen um sich selbst auch etwas leisten zu können. Wer Kinder und Jugendliche auf ein Leben in Selbstständigkeit und Eigenverantwortung vorbereiten will, kann nicht für sie handeln! Fehlendes Gefordert-Sein macht letztlich ohnmächtig und krank. Jede Über-Behütung äußert sich im Kern als Sucht nach dem leichten Sein. Die leicht gemachte Annehmlichkeit! - ein trügerischer TraumAuch wenn die wenigsten Eltern ihre Kinder bewusst verwöhnen wollen, der leicht über die Lippen gehende Satz: "Ich mach das schon für Dich!" führt mitten ins Kerngeschehen. Je häufiger diese Haltung deutlich wird, desto umfangreicher wird Eigeninitiative und Selbsttätigkeit verhindert. So nachvollziehbar die Gründe im Einzelfall auch sein mögen: Kinder können nur dann eigenständig ihr Leben meistern, wenn sie für die verschiedensten Ereignisse, Handlungsfelder, Wirrnisse, Krisen oder gar Stürme des Lebens stark gemacht werden. Eltern, Kindergärten Schulen und Einrichtungen der beruflichen Ausbildung haben demnach ein Umfeld zu schaffen, in welchem gelernt wird, Chancen zu erkennen und aufzugreifen."Diese Mühe habe ich ihr erspart, ich tat es gerne!" - "Damit es nicht noch länger dauert, mir geht es wirklich leicht von der Hand!" "Lass es, ich mach das schon für Dich!" - Was steckt hinter solchen Sätzen? Drücken sie nicht einfach Zuvorkommen und Hilfsbereitschaft aus? Sind sie nicht die mutige Gegenoffensive zum egoistischen "In-sich-selbst-Stehen"? Solch nette Gesten beleben doch erst das menschliche Miteinander, reduzieren die häufig feststellbare Kälte. Schließlich bereitet Helfen ja Freude. - Auch wenn all diese Motive nachvollziehbar und lauter wirken, um Klarheit zu erhalten müssen wir den Blick auf die Beweggründe der Verwöhner und die Folgen der Verwöhnung richten. Denn immer wird - unabhängig vom jeweiligen Anlass - ein Gegenüber mühelos ein Ziel erreichen. Je häufiger dies geschieht, desto umfangreicher wird die Bereitschaft und Fähigkeit reduziert, selbst die entsprechenden Handlungen vorzunehmen. So führt jede leicht gemachte Annehmlichkeit immer auch schrittweise in eine immer größere Abhängigkeit von Menschen, die es für "Entwöhnte" richten sollen. Damit wird eine Anspruchshaltung in junge Menschen eingepflanzt, welche sich wie ein roter Faden durch das weitere Leben in Freundschaft, Partnerschaft, Beruf und Gesellschaft hindurch ziehen wird. Die Devise wird sein: "Weshalb sollte ich mich anstrengen, wenn es sich auch so gut leben lässt! - Die Anderen sollen es richten." Die Märchen von dienenden Feen, nützlichen Zwergen oder Zauberkobolden sind den meisten Menschen bekannt. Immer ranken sich diese Geschichten um den tief sitzenden Wunsch, ohne Anstrengung zu Ansehen, Glück, Macht oder/und Reichtum gelangen zu können. Ein Leben wie im Schlaraffenland wird angestrebt. Moderne Menschen hoffen aus den gleichen Gründen auf einen Lotterie-Gewinn. In diese Denkvorgänge passt die verwöhnende Lebensmaxime der leicht gemachten Annehmlichkeit. Alles was Haus und Küche bieten wird jederzeit angedient. Die Eltern - in der Realität meist die Mütter - erklären sich für den "Tischlein-deck-Dich-Effekt" zuständig. Wer jedoch in einer "all-inclusive-Atmosphäre" aufwächst, wird weder Eigenständigkeit noch Selbstverantwortung erlernen können und später - nach erfolgter Abhängigkeit - auch nicht mehr wollen. Auf einer solchen Basis jedoch die Zukunft der uns anvertrauten Kinder aufzubauen, erscheint mir nicht nur ein trügerischer Traum, es wäre verwerflich! Jedes verwöhnende Handeln spiegelt immer die Grundhaltung des "Dauernd-für-Andere-da-sein-Wollens" wider. Damit wird die eigentliche Brisanz deutlich. Denn wenn Väter und Mütter per Verwöhnung ihre Wichtigkeit oder Funktion unter Beweis zu stellen suchen, frei nach der Devise: "Schau mal, wie lieb ich dich hab" oder "Ich kann das besser", wird Kinder jede Chance entzogen, in die Eigenverantwortung wachsen zu können. Die Versuchung, mal wieder die eigene "Gutheit" oder "Wichtigkeit" unter Beweis stellen zu können, ist übergroß und allgegenwärtig. Alle Verneblungsmechanismen werden eingesetzt, um die negativen Folgen des eigenen Tuns für kleine oder größere Kinder auszublenden. Auch wenn diese Ursache-Wirkungs-Verkettung in beträchtlichem Umfang Verwöhnverhalten erklärt, leitet dies nicht automatisch die Notwendigkeit der Reduzierung ein. Natürlich ist es nachvollziehbar, Kindern bestimmte Erleichterungen verschaffen zu wollen. Aber der Preis eines solchen Agierens ist allzuhäufig, sinnvolle oder notwendige Lebensvorbereitung zu verhindern. Immer führen falsches Helfen, fehlende Begrenzung und ausbleibende Herausforderung dazu, dass wichtige Entwicklungsschritte bei Kindern und Jugendlichen be- oder verhindert werden. Da im Leben außerhalb von Verwöhn-Systemen andere ‚Gesetzmäßigkeiten’ existieren, wachsen Verwöhnte immer intensiver in eine Scheinwelt hinein. Denn Überbehütung und fehlende Grenzerfahrungen haben noch nie zu stabilen Erwachsenen sondern immer zu einer Reduzierung von Selbsttätigkeit, Eigenverantwortung und sozialer Kompetenz geführt. Mancher Diskutant brachte in diesen Zusammenhang ein, dass es "zu hart sei, soviel von Kindern zu verlangen". Aber ist es nicht viel perfider, dem Nachwuchs eine Leichtigkeit des Lebens vorzugaukeln, die im Normalfall nicht vorhanden ist? Wer Kinder in Watte packt, Lernen nur bei Spaß bejaht und wegen einer möglichen Trübung strahlender Kinderaugen nicht nein sagen oder die Folgen eines unguten Verhaltens nicht zulassen kann, potenziert Unvermögen. Dies wird auf jeden Fall in einem durch Wettbewerb und Leistung geprägten Leben hart für die Betroffenen werden. Denn: "Kinder bekommen zu wenig von dem, was sie brauchen, wenn sie zuviel von dem bekommen, was sie wollen", so Jugendforscher Prof. Klaus Hurrelmann. Zum Wesen der Verwöhnung! - Eine wichtige Differenzierung"Kaum etwas bereitet Eltern solches Kopfzerbrechen wie die Frage, ob sie ihre Kinder verwöhnen. Niemand weiß genau, wann aus Zuwendung Verhätschelung wird". Soweit eine Textpassage aus dem SPIEGEL zu den "verwöhnten Kleinen", die alles haben wollen aber nichts eingeben. Diese Erfahrung machen Eltern immer wieder neu, wenn sie sich mit diesem Thema ernsthaft beschäftigen. Hier die häufigsten Antworten auf die Seminar-Frage: Was verstehen sie unter Verwöhnung:
Nach dieser Erstbewertung des alltagssprachlichen Verständnisses von Verwöhnung ist es klärend, die unterschiedlichen Nennungen nach drei Aspekten zu differenzieren: Dabei bietet sich folgende Sprachregelung an: 1. Verwöhnung als häufiger Zustand. Bewertung: eindeutig negativ
2. Situationsbezogene Sonderzuwendung. Bewertung: angemessen bzw. förderlich
3. Die Ermöglichung von Wohlfühlsituationen. Bewertung: wichtig und positiv
Zum Sprachverständnis des Begriffs Verwöhnung! - Eine DefinitionIn der Sprache des Alltags hat der Begriff Verwöhnung unterschiedlichste Facetten. So sollen Blumen verwöhnen, werden Kinder verwöhnt, eine Kaffeesorte wirbt mit dem Verwöhnaroma, Hotels und Restaurants bieten Verwöhn-Arrangements, ein Schaumbad, zarte Wäsche, der neue Service im Kino soll verwöhnen und Frauen suchen per Heiratsanzeige den Mann zum Verwöhnen.Wird der Begriff Verwöhnung im Zusammenhang mit Kinderverhalten oder Erziehung verwendet, ist er eindeutig negativ besetzt, denn ein verwöhntes Kind ist ein Gräuel. Sprachgeschichtlich kommt das Wort "Verwöhnen" vom mittelalterlichen "verwenen". Dies bedeutet, an etwas in übler Weise gewöhnen. Bezogen auf Kinder werden auch Begriffe wie verziehen, betüddeln, verzärteln und verweichlichen gebraucht. Eine Kurzbefragung eines Studenten der Uni Düsseldorf erbrachte folgendes Ergebnis:
Weshalb wird verwöhnt?"Ich verwöhne gerne, was soll daran schlimm sein!" So outen sich häufig Vollblut-Mütter in Seminarveranstaltungen. Nicht selten wird schnell nachgeschoben: "Auch wenn sie es nicht glauben, ich mache dies ganz selbstlos!" An dieser Stelle zu verdeutlichen, dass manche Menschen sich in dieses "selbst-lose" Tun so hineinsteigern, dass sie bald als "hilflose Helfer" - so ein Buchtitel - ihr ‘Rest-Selbst’ wirklich los sind, würde mit größter Wahrscheinlichkeit auf schroffe Abwehr stoßen. Daher soll eine gedankliche Annäherung in der Weise erfolgen, dass erst einmal nach den Gründen für verwöhnendes Verhalten gefragt wird. Hier die häufigsten Nennungen innerhalb von Seminar-Arbeitsgruppen:
Um etwaige Abwehrreaktionen von Eltern oder anderen Erziehungskräften im Sinne, "dies macht doch kein vernünftiger Mensch" in ihrer Wirksamkeit zu begrenzen: Je stärker Menschen sich an der Maxime "Ich umsorge, also bin ich!" orientieren und je ausgeprägter ein zu großes Harmoniebedürfnis Konflikt zu vermeiden sucht, desto umfangreicher ist eine Disposition zur Verwöhnung vorhanden. Denn wer möchte schon durch ein Aufgeben des eingeschlagenen Weges auf der Suche nach Existenzberechtigung eine Lebenskrise auslösen. Auch eine Reduktion der eigenen Harmoniesucht wird meist vehement vermieden werden. Hier ein Schnelltest zur Selbsteinschätzung: Je intensiver der Selbstwert aus der Mutter- oder Vaterrolle zu ziehen gesucht wird, desto umfangreicher werden Kinder zum Objekt von Sinnsuche und Besitzbestrebungen. Meist ist dies die Reaktion darauf, dass es innerhalb der Partnerschaft an Wertschätzung mangelt. Um das Verkümmern dieser emotionalen Grundbedürfnisse zu begrenzen, sind solche Eltern daher permanent auf der Suche nach Bestätigung im Umgang mit dem Nachwuchs. Manche Flucht aus der Erziehungsverantwortung ist in diesem Zusammenhang ein nachvollziehbarer Notschrei in Richtung Partner, doch endlich einen Ausweg aus Begrenzung, Entwertung und Vereinsamung finden zu wollen. Je umfangreicher Menschen ihre Existenz durch verwöhnendes Umsorgen zu bestätigen suchen, desto häufiger und unkontrollierter werden sie jede Gelegenheit beim Schopfe packen, um dem eigenen defizitären Ich den entsprechenden Tribut zu zollen. Harmonie suchend, sich oft in der Erziehung allein gelassen fühlend, selbst nach Zuwendung heischend, werden so die anvertrauen Kinder zum Opfer ausufernder Verwöhn-Praktiken. Auch wenn die meisten Kinder sich anfänglich gegen Anstelle-Handeln und manche Verhätschelungen zu schützen suchen, nach kurzer Zeit bemerken sie, dass sie ja auch Nutznießer des Geschehens sein können, frei nach der Devise: Ich lasse alles anrichten, - Full-Service im Hotel Eltern. Ein Kurzfazit: - Verwöhnung als Killer von Lebenserfolg"In der Situation schafft es mir Luft, dann leide ich darunter!" - so das seufzende Eingeständnis einer Mutter von 3 Kindern. "Immer häufiger tanzen sie mir auf Kopf oder Nerven herum und ich merke es immer zu spät." - Natürlich reduziert es momentanen Stress, wenn dem schreienden Verlangen "Ich will jetzt sofort ...." des sich vor der Supermarktkasse auf dem Boden werfenden Kindes nachgegeben wird. Aber kurze Zeit später steht die nächste - vielleicht noch wirkungsvoller in Szene gesetzte - Forderung im Raum. Was anfänglich aus Eigennutz vom Verwöhner, der Verwöhnerin eingeleitet wurde, wirkt bald als Fluch für alle Beteiligten. Anstelle der erhofften Selbstbestätigung oder kurzfristiger Vorteile für den Verwöhner bzw. die Verwöhnerin dreht sich längerfristig die Forderungsschraube immer schneller und der Verwöhnte wird von Tag zu Tag unselbstständiger und anspruchsvoller.Zur Verdeutlichung der Zusammenhänge hier die Verwöhn-Formel 3
Verwöhnung ist somit der Todfeind einer auf Eigenständigkeit und Selbstverantwortung gerichteten Erziehung, denn sie verhindert kontinuierlich die Entwicklung von Interesse und Neugier, Auseinandersetzungsbereitschaft, Kraft und Ausdauer, Eigeninitiative, Zielstrebigkeit, angemessene Rückmeldungen, Grenzerfahrungen und selbstgeschaffenen Erfolg. So können weder ein realistisches Selbstbild und damit Selbstvertrauen, noch Eigenständigkeit, soziale Kompetenz, Zufriedenheit, Selbstwert und Lebensmut wachsen. In der Folge werden Toleranz, Rücksicht und Selbst-Verantwortung auf der Strecke bleiben. Kurz, wer jemand per Verwöhnung vor vermeintlich unangenehmen Lebenserfahrungen zu schützen sucht, verhindert ein erfolgreiches Leben. Dies führt zu einer stetig größer werdenden Trägheit, Unfähigkeit und Verfallenheit, sowohl körperlich wie auch geistig! Hier einige Konkretisierungen:
Sicherheit wächst, wenn von Kindesbeinen erlernt wurde, den Anforderungen des Lebens gewappnet gegenüber treten zu können. Nur wer möglichst vielfältige Strategien im Umgang mit Problemen oder Konflikten erlernte, kann auf die unterschiedlichsten Herausforderungen angemessen reagieren. Denn nur die Erfahrung, Chancen aufgreifen und Ziele verwirklichen zu können, führt zu einem durch Gelassenheit und Zuversicht geprägten Wachstum. So wird Unsicherheit reduziert und Stärke potenziert, ob für Schule, Ausbildung und Beruf oder das Zusammenleben in Freundschaft und Familie. Nicht die Verweigerung, das eigene Leistungs-Vermögen macht unabhängig! Denn ins unermessliche wuchernde Anspruchshaltungen in Elternhaus, Kindergarten und Schule, Partnerschaft und im Berufsleben entpuppen sich immer deutlicher als Kern-Problem des Miteinanders in Konsumgesellschaften. Literatur
Ashner, Laurie u. Meyerson, Mitch: Wenn Eltern zu sehr lieben. Reinbek 1991 Weitere Beiträge des Autors im Familienhandbuch
Abschied von der Spaßpädagogik! Autor
Dr. Albert Wunsch, langjähriger Leiter des Katholischen Jugendamtes in Neuss, ist Supervisor (DGSv) und seit dem 1. Oktober 2004 als Erziehungswissenschaftler an der Katholischen Fachhochschule in Köln tätig. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Philosophischen Fakultät der Universität Düsseldorf. Er ist Vater von zwei erwachsenen Söhnen
(3 Enkeltöchter) sowie Autor zahlreicher Fach-Publikationen. | ||
Letzte Änderung: 12.08.2005 10:38:08 |