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![]() In diesem Beitrag wird Maslows Hierarchie von Bedürfnissen vorgestellt und gefragt, inwieweit diese in der Familie befriedigt werden (können). Dann wird die Bedeutung einer guten Paarbeziehung für die "gesunde" Entwicklung von Kindern herausgestellt. Schließlich wird beschrieben, was eine positive Eltern-Kind-Beziehung kennzeichnet. Bedüfnisse von KindernWas für Bedürfnisse haben Kinder? Die noch immer am häufigsten gegebene Antwort ist schon einige Jahrzehnte alt und stammt von dem amerikanischen Psychologen Maslow (1954). Er geht davon aus, daß menschliche Bedürfnisse in einer Art Hierarchie angeordnet sind. Zuerst müssen die grundlegenden Bedürfnisse befriedigt werden, bevor "höhere" Motivationen erscheinen können und deren Platz einnehmen. Maslows Hierarchie beginnt mit physiologischen Bedürfnissen. Dann folgen Sicherheitsbedürfnisse (nach Beständigkeit, Schutz, Angstfreiheit, Überschaubarkeit, Regelhaftigkeit usw.), Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Liebe sowie Bedürfnisse nach Wertschätzung. An der Spitze der Hierarchie steht das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung.Während in unserer Gesellschaft die physiologischen Bedürfnisse von Kindern nahezu immer befriedigt werden, sieht es bei den Sicherheitsbedürfnissen schon anders aus. Beispielsweise schreibt der Erziehungswissenschaftler von Hentig (1976): "Die an unverarbeiteten Eindrücken reiche, an Halt, Begründung, verstandener und verantworteter Ordnung arme und vor allem unruhige, friedlose Welt hat ein Bedürfnis nach Verläßlichkeit in den Kindern aufkommen lassen, das alle anderen Bedürfnisse übertrifft" (S. 120 f.). Kinder benötigen feste Ordnungen, Regeln, Routinen und Rituale, da sie sonst die Orientierung verlieren. Auch die Bedürfnisse nach Zugehörigkeit, Liebe und Wertschätzung werden in vielen Fällen nicht befriedigt. Noch immer werden Kinder vernachlässigt oder von ihren Eltern abgelehnt und abgeschoben, erfahren nur wenig Zuneigung und Wärme in ihren Familien. Auch dem Streben nach Aktualisierung aller Fähigkeiten bzw. nach Selbstverwirklichung wird viel Widerstand entgegengesetzt: Kinder müssen sich anpassen, haben nur wenig Raum für Eigentätigkeit und kreatives Handeln. Sie werden belehrt (rein kognitive Förderung), anstatt daß sie selbständig die Welt erforschen und sich allseitig entwickeln können. Natürlich ist es nie möglich, alle Bedürfnisse von Kindern zu befriedigen - ein gewisses Maß an Frustration ist nicht zu vermeiden. Zudem wachsen Kinder an Belastungen und Problemen, entwickeln neue Fertigkeiten und Kompetenzen in der Auseinandersetzung mit Schwierigkeiten und widrigen Lebensumständen. Vor allem sehr starke und fortdauernde Frustrationen, beispielsweise bedingt durch Deprivationserfahrungen, können sich aber langfristig negativ auswirken. Zu den wichtigsten Risikofaktoren für die kindliche Entwicklung gehören z.B. chronische Disharmonie in der Familie, Leben in Armut, psychische Störungen, Suchtkrankheit bzw. Kriminalität eines Elternteils oder schlechte Beziehungen zu Gleichaltrigen. Inzwischen weiß man, daß selbst solche negativen Einflüsse nicht automatisch zu Entwicklungsstörungen führen - auch wenn sie in den allerersten Lebensjahren auftreten. Manche Kinder sind nahezu unverwundbar, andere "erholen" sich später aufgrund positiver Erfahrungen: Sie alle wachsen zu psychisch gesunden und zufriedenen Erwachsenen heran. So wird heute der Kleinkindheit nicht mehr eine so große Bedeutung für die kindliche Entwicklung zugeschrieben wie noch vor einigen Jahren. Auch hat man festgestellt, daß Kinder in unterschiedlichem Maße "verwundbar" sind: Geschlecht, Alter, Persönlichkeitscharakteristika und Umweltfaktoren spielen hier eine Rolle (beispielsweise sind Jungen eher als Mädchen verletzlich). Kinder können negativen Einflüssen besser widerstehen, wenn sie z.B. physisch gesund sind, ein positives Selbstbild haben, überdurchschnittliche sprachliche Fertigkeiten besitzen, gute Schulleistungen erbringen und fähig sind, positive Reaktionen ihrer zwischenmenschlichen Umwelt hervorzurufen. Kompensatorisch können auch eine intensive Beziehung zu einer primären Bezugsperson (vor allem in der frühen Kindheit) und ein gut ausgebautes Netzwerk aus Freunden und Verwandten wirken. Generell verläuft die kindliche Entwicklung aber unproblematischer bei positiven Rahmenbedingungen, wobei ich mich im folgenden auf solche in der Familie beschränken werde. Lassen Sie mich aber zunächst festhalten, daß es die positiven familialen Lebensumstände genauso wenig wie den psychisch gesunden Menschen gibt: Familien mit den unterschiedlichsten Beziehungen, Regeln, Werten, Erziehungsstilen usw. bieten Kindern gute Entwicklungsbedingungen. Auch bedeuten positive Lebensumstände nicht, daß die Familie frei von Konflikten ist oder keine Belastungen und Probleme erlebt - entscheidend ist, daß sie mit diesen auf eine entwicklungsfördernde Weise umgeht. Die Bedeutung einer guten EheDa die Ehepartner die "Architekten der Familie" (Satir) sind, bestimmen sie durch ihre Persönlichkeit und ihr Verhalten, inwieweit Kinder positive Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung vorfinden. Maslow - einer der wenigen Psychologen, die psychisch gesunde Erwachsene untersuchten - fand, daß diese nach Selbstverwirklichung und innerem Wachstum streben. Zumeist haben sie eine Lebensaufgabe gefunden. Psychisch gesunde Erwachsene haben einen hohen Grad der Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse erreicht. Laut Maslow orientieren sie sich an der Realität, besitzen Ambiguitätstoleranz, reagieren spontan und sind empathisch. Sie akzeptieren sich selbst und andere, sind unabhängig, haben ein Bedürfnis nach Privatsphäre und sind zu intensiven Beziehungen fähig.Sind Erwachsene psychisch gesund, dann ist auch die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß sie in einer glücklichen und befriedigenden Ehebeziehung leben. In den letzten zwei, drei Jahrzehnten wurden viele wissenschaftliche Untersuchungen über Kriterien durchgeführt, die eine hohe Ehequalität bedingen. Danach spielen Endogamiefaktoren - die Ähnlichkeit der Partner in sozialen Merkmalen - eine gewisse Rolle. So wird eher von einer guten Ehe berichtet, wenn die Partner annähernd gleich alt sind, derselben gesellschaftlichen Schicht entstammen, einen ähnlichen Bildungsgrad erreicht haben und der gleichen Konfession angehören. Die Ehezufriedenheit ist meist größer, wenn das Ehepaar in einer gesicherten finanziellen Situation lebt. Positiv wirkt sich ferner aus, wenn die Partner einander lange vor der Trauung gekannt und relativ spät geheiratet haben (größere Reife, mehr Ressourcen), wenn sie in erster Ehe verheiratet sind und wenn ein längerer Zeitraum zwischen Eheschließung und Geburt des ersten Kindes liegt. Ist die Ehefrau berufstätig, so ist die Ehezufriedenheit größer, wenn sie teilzeitbeschäftigt ist, eine höher qualifizierte Tätigkeit ausübt und "freiwillig" arbeitet und wenn ihre Erwerbstätigkeit vom Partner geschätzt wird. Positiv wirken sich auch Homogamiefaktoren auf die Ehequalität aus, d.h. die Ähnlichkeit der Partner in psychischen Merkmalen, Charaktereigenschaften und Interessen. Ferner wird von einer größeren Ehezufriedenheit berichtet, wenn das eigene Rollenverhalten den eigenen Rollenleitbildern entspricht, wenn das wahrgenommene Rollenverhalten des Partners den eigenen Vorstellungen ähnelt und wenn dessen Rollenselbstdeutung mit den an ihn herangetragenen Erwartungen übereinstimmt. Zumeist ist die Ehequalität auch höher, wenn die Ehe von Eltern, Verwandten und Freunden unterstützt wird. Außerdem wirkt sich positiv aus, wenn die Ehegatten eine starke Paaridentität ausbilden, viel zu zweit unternehmen sowie gegenüber ihren Kindern und Dritten zusammenhalten. Von großer Bedeutung für die Ehezufriedenheit sind noch die Kommunikations- und Konfliktlösungsfähigkeiten der Partner. In guten Ehen unterhalten sich die Ehegatten mehr, haben mehr Gesprächsthemen, senden eindeutige Botschaften, können besser zuhören, zeigen mehr Verständnis und Empathie. Sie drücken eine größere Bandbreite von Emotionen aus, sind offener, spontaner und humorvoller. Auch haben sie Achtung und Respekt füreinander, betrachten einander als gleichberechtigt und gleich mächtig, unterstützen und ermutigen einander. Die Partner diskutieren Konflikte innerhalb der Paarbeziehung aus, wobei sie sich flexibel, kompromißbereit und konstruktiv verhalten. Beide sind bereit, an ihrer Beziehung zu arbeiten. Sie berücksichtigen die Bedürfnisse, Wünsche und Interessen des Partners, akzeptieren seine Willensfreiheit, Individualität und Einzigartigkeit, wachsen aneinander und miteinander. Ihr Verhältnis ist durch Wärme, Zuneigung, Liebe und Leidenschaft geprägt; der Sexualität kommt die ihr angemessene Rolle zu. Die hier skizzierte Ehebeziehung läßt sich in Anlehnung an den Philosophen Martin Buber (1954) als Dialog bezeichnen. Der eine Partner behandelt den anderen nicht als ein "Es", benutzt und unterdrückt ihn nicht. Vielmehr lebt er mit ihm in einer Ich-Du-Beziehung. In ihr begegnen sich die Partner in der Ganzheit ihres Wesens, ihrer Person. Sie werden sich der Abgelöstheit vom anderen und der Verbundenheit mit ihm in einem inne - d.h., im Prozeß der "Urdistanzierung" rücken sie als "Ich" voneinander ab, in der Bewegung des "In-Beziehung-treten" stellen sie den Dialog her. "Das Du tritt mir gegenüber. Aber ich trete in die unmittelbare Beziehung zu ihm. So ist die Beziehung Erwähltwerden und Erwählen, Passion und Aktion in einem" (Buber 1954, S. 78). In einer Ich-Du-Beziehung findet ein wechselseitiges Geben und Nehmen statt. Laut Buber wird ohne Vorbehalt auf die Rede des Du geantwortet, das Du des uns zugeteilten, anvertrauten Lebens verantwortet, seinen Bedürfnissen Genüge getan. In der guten Ehe realisiert sich die Ich-Du-Beziehung in der Abfolge von Rede und Gegenrede, eben im Dialog. Welcher Zusammenhang besteht nun zwischen der psychischen Gesundheit von Eltern bzw. einer guten Ehebeziehung und den Bedürfnissen von Kindern? Auf diese Frage lassen sich mehrere Antworten geben:
Die Eltern-Kind-BeziehungDas Vorbild-Sein der Eltern darf aber nicht dazu führen, daß sie ihre Kinder nach ihrem Bilde prägen wollen. Schon Maria Montessori (1971) warnte: "Fast genauso macht es der Mensch mit seinen Kindern: der Erwachsene trägt vor ihnen seine Vollkommenheit zur Schau, seine Reife, und tritt als lebendiges historisches Vorbild auf, zu dessen Nachahmung er das Kind auffordert. Er denkt um keinen Preis daran, daß die Eigentümlichkeiten des Kindes, die von seinen eigenen sich so sehr unterscheiden, es eben auch notwendig machen, ihm eine andere Umwelt zu geben, ihm Lebensverhältnisse zu schaffen, die der andersartigen Existenzform des Kindes angepaßt sind" (S. 294). Es kommt nicht nur darauf an, die Individualität und Einzigartigkeit jedes Kindes zu achten, sondern auch seinen Selbstzweck. Die Eltern dürfen nicht festlegen, was und wie es werden soll - und können dieses letztlich auch nicht. Vielmehr müssen sie ihm eine entwicklungsfördernde, positive Umwelt bieten, in der es sich selbst entfalten und verwirklichen kann. Nochmals Maria Montessori (1971): "Die Eltern sind die Wächter des Kindes, aber nicht seine Bauherren. Sie müssen es pflegen und beschützen im tiefsten Sinne dieser Worte, gleich einem, der eine heilige Aufgabe übernimmt, die über die Anliegen und Begriffe des äußeren Lebens hinausreicht" (S. 290).Es ist offensichtlich, daß zum einen ein dialoghaftes Eltern-Kind-Verhältnis, eine Ich-Du-Beziehung im Sinne Bubers, am ehesten die Gewähr bietet, daß die Individualität und der Selbstzweck des Kindes geachtet werden und es in seiner Ganzheit angesprochen wird. Zum anderen wird die große Bedeutung der Umweltgestaltung durch die Eltern, also der von ihnen geschaffenen "Familienwelt" deutlich. Erziehung besteht nur zum kleineren Teil aus beabsichtigten Einwirkungen, zum größeren Teil erfolgt sie unabsichtlich, durch die Wirkung des elterlichen Vorbilds und der Umwelt. Martin Buber (1962) schreibt: "Die Kräfte der Welt, die der Zögling zum Aufbau seines Wesens braucht, soll der Erzieher aus der Welt lesen und in sich ziehen" (S. 44). Erziehung bedeutet größtenteils "Auslese der wirkenden Welt" durch die Eltern: Sie erziehen durch die von ihnen gelebten Werte, ihre Weltanschauung, ihr Streben nach Wahrheit, ihre Gespräche über Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur etc., ihre Antworten auf die Fragen des Kindes. Und sie erziehen dadurch, mit welchen Menschen sie ihre Kinder in Kontakt bringen, welche Aktivitäten sie mit ihnen durchführen oder fördern, welche Fernsehprogramme und Bücher sie für sie auswählen. Positiv wirkt sich Wertsicherheit aus, da sie Erziehungssicherheit mitbedingt: "Erziehen setzt Kenntnis des Guten, Wertungen, Auswahl, Entscheidungen voraus" (Brezinka, 1989, S. 49). In einer "gesunden" Familie haben die Ehepartner eindeutige Regeln aufgestellt, die eine große Bandbreite an Reaktionen zulassen und flexibel gehandhabt werden. Sie grenzen ihre Ehebeziehung gegenüber den Kindern ab und sorgen für klare hierarchische Strukturen. Die Aufgaben sind gerecht verteilt; die Familienfunktionen werden erfüllt; die Mitglieder kennen ihre Rechte und Pflichten. Bei der Rollendefinition werden ihr Alter und Geschlecht, ihre Interessen und Fähigkeiten berücksichtigt. Rollendistanz und -veränderung sind möglich. Die Familie hält im Inneren ein flexibles Gleichgewicht aufrecht und zeigt nach außen hin durchlässige Grenzen. Sie paßt sich Umwelteinflüssen auf eine Weise an, die ein effektives Funktionieren und die Weiterentwicklung der Mitglieder ermöglicht. Deutlich wird, daß Kinder keine Eltern gebrauchen, die die neuesten erziehungswissenschaftlichen und psychologischen Theorien studiert haben und nun an deren Zielen ausgerichtete Techniken einsetzen. Der Erziehungswissenschaftler von Hentig (1976) meinte dazu: "Kindheit heute ist pädagogische Kindheit: immer mehr Erwachsene filtern ihre Taten und Äußerungen gegenüber den Kindern durch das, was sie als 'die richtige Erkenntnis von der Pädagogik' zu haben meinen; sie agieren und reagieren nicht spontan, nicht aufgrund dessen, wovon sie selber überzeugt sind, was sie selber erfahren haben und was sie darum 'empathisch' - einfühlsam - beurteilen können, nicht als die Person, die sie sind, auf die Person hin, die das Kind ist" (S. 38 f.). Stattdessen sind Dialoghaftigkeit und Verständnis gefordert. Daneben sind noch andere Beziehungscharakteristika relevant: Verläßlichkeit und Kontinuität, Vertrauen und Sicherheit, Anerkennung und Selbstbestätigung, Autonomie und Solidarität. Beide Elternteile müssen sich genügend Zeit für ihre Kinder nehmen, dürfen sie weder vernachlässigen noch verwöhnen und überbehüten. Sie sollten ihnen einen sich allmählich erweiternden Handlungsraum und damit immer mehr Verantwortung zugestehen, ihnen viele Erfahrungsmöglichkeiten und Lernanreize bieten, sie zu aktivem Lernen, Selbsttätigkeit und Experimentierfreude führen und ihr Selbstvertrauen stärken. Schließlich sollten sie die Ablösung ihrer Kinder akzeptieren und fördern. SchlußbemerkungNatürlich brauchen Kinder auch gesunde Entwicklungsbedingungen außerhalb der Familie: Kinder benötigen Großeltern und andere Verwandte, die für sie Zeit haben, an ihrer Entwicklung interessiert sind und sie fördern. Sie brauchen eine Gleichaltrigengruppe, in der sie sich angenommen fühlen, anerkannt werden, sich selbst einbringen können und Unterstützung bei der Ablösung von ihren Eltern erfahren. Sie benötigen eine Schule, in der sie in ihrer Ganzheit gesehen und nicht auf ihre Leistungsfähigkeit in bestimmten Fächern reduziert werden, in der ihre Entwicklung allseitig gefördert und sie gerecht beurteilt werden, in der Lehrer Ich-Du-Beziehungen zu ihnen eingehen und an ihrem Leben interessiert sind. Sie brauchen eine gesunde Umwelt und Wohnverhältnisse, die Naturerkundung, Sport, Spiel, Herumtoben, Erholung und Begegnung mit anderen Menschen zulassen. Und sie benötigen eine Gesellschaft und Wirtschaft, die es Menschen ermöglichen, nach familialen und christlichen Werten zu leben.Natürlich ist es unmöglich, Kindern eine so perfekte Familie und Lebenswelt zu bieten. Und - wie bereits erwähnt - ist dies auch nicht nötig: Kinder halten eine Menge an negativen Einflüssen aus und wachsen an der Auseinandersetzung mit Problemen und Belastungen. Und schließlich müssen sie sich eines Tages als Erwachsene allen Schwierigkeiten und Widrigkeiten des Lebens stellen, sich im harten Konkurrenzkampf der Arbeitswelt behaupten und sich mit dem Negativen in unserer komplizierten Welt auseinandersetzen. Aber dennoch: Sollten wir - als Eltern, Erzieher/innen, Lehrer/innen, Politiker/innen usw. - den uns anvertrauten Kindern nicht unser Bestes geben? Literatur
Brezinka, W. (1989). Erziehung in der Familie. Gute Beispiele und Wertüberzeugung sind gefragt. Die politische Meinung, 34, 47-51. Autor
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Letzte Änderung: 29.12.2006 15:00:32 |