ZUM TEXTHauptmenüHauptseiteFamilienhandbuch-Forum Stichwortsuche von A bis ZAktivitäten mit KindernAngebote/Hilfen Behinderung Elternschaft Ernährung Erziehungsbereiche Erziehungsfragen Familie und Beruf Familienbildung Familienforschung Familienpolitik Gesundheit Häufige Probleme Haushalt/Finanzen Jugendforschung Kindertagesbetreuung Kindheitsforschung Kindliche Entwicklung Leistungen für Familien Partnerschaft Rechtsfragen Schule Teil- und Stieffamilien Trennung/Scheidung VerschiedenesImpressumKontakt | ZUM MENÜWas für ein Vater bin ich? Eine TypologieThomas Gesterkamp Vaterrollen können ganz unterschiedlich definiert werden. In diesem Artikel werden folgende Typen unterschieden:
EinleitungEigentlich müsste es massenhaft unzufriedene Väter geben. Die Männer müssten sich lauthals darüber beklagen, dass ihre beruflichen Anstrengungen im Privatleben nur wenig belohnt werden. Was soll man denn mit einer Familie, die man nur am Rande erlebt? Wofür die Plackerei, wenn die Kinder letztendlich doch nur auf die Mutter hören? Seltsamerweise bleibt der Protest der Väter aus. Sie beteiligen sich selbst dann nicht an der öffentlichen Diskussion, wenn sie von (ihren) Frauen als bequem, desinteressiert, machtgeil und lieblos kritisiert werden.Die Mütter sind offenbar stärker an Veränderung interessiert. In kaum einer Veröffentlichung über die "Krise der Familie" fehlt der Hinweis, dass die überwiegende Zahl der Ehescheidungen auf eine Entscheidung der Frau zurückgeht. Gerade traditionelle Väter laufen Gefahr, dass ihnen irgendwann, zum Beispiel im Trennungsfall, jeglicher Wert für ihre Familien abgesprochen wird: "Die ganze Zeit hat er sich nicht um die Kinder gekümmert, und nun will er sie auf einmal regelmäßig sehen!" Dass er sich die ganze Zeit vielleicht ums Geldverdienen gekümmert hat, wird als Beitrag zur Familie wegdefiniert. Erwerbsarbeit ist eine männliche Form der Sorge. Und auch zu Hause unternehmen erwerbstätige Väter eine ganze Menge, um den Schaden zu begrenzen, der durch ihre familiäre Randstellung entsteht. Dieser Einsatz wird häufig abgewertet oder übersehen. Was für ein Vater bin ich? Es folgt, ohne Anspruch auf Systematik und Vollständigkeit, eine kleine Typologie. Der AbteilungsleiterManche Väter bemühen sich sehr darum, ihren Kinder die Verhaltensregeln des Arbeitsleben nahe zu bringen. Sie strukturieren den Kontakt zu ihnen entlang jener Normen, die sie am besten kennen. Sie sorgen sich um die Durchsetzungsfähigkeit und Anpassungsbereitschaft ihrer Kinder. Sie kümmern sich um sportliche Leistungen und Schulnoten, um den richtigen Umgang, um die Zukunft ihres Kindes.Im guten Fall kann dieses Engagement den Kindern helfen, Ausdauer, Kraft und Frustrationstoleranz zu erwerben. Dass Kinder möglichst paradiesisch aufwachsen und nur Eltern Anstrengungen auf sich nehmen müssten, stellt ja in der Tat eines der größten Missverständnisse in der pädagogischen Diskussion der letzten zwanzig Jahre dar. Allerdings funktionieren Kinder und Jugendliche anders als Arbeitnehmer - allein schon deshalb, weil man sie zwar abmahnen, aber nur schwer fristlos entlassen kann. Kindheit lässt sich nicht wie eine Berufslaufbahn organisieren. Im Arbeitsleben haben Störungen, Befindlichkeiten und Krisen keinen Platz. Der Einzelne hat zu funktionieren und die vereinbarte Leistung zu erbringen. Die Orientierung an den eigenen Erfahrungen im Beruf verleitet viele Väter dazu, mit den Problemen ihrer Kinder zu fordernd, zu schnell und zu normativ umzugehen. Im Klischee gehört deshalb zum strengen, die Anforderungen der Gesellschaft repräsentierenden Vater die verständnisvolle Mutter, was ja im schlechten Fall nichts anderes bedeutet, als dass der Vater nichts versteht. Wenn man zum Beispiel sein Kind gut durch die Pubertät begleiten will, reicht es nicht aus, die Pflichten des Erwachsenenlebens zu kennen und anzumahnen. Man muss etwas vom Träumen wissen. Davon, sich jeden Tag neu zu erfinden, von der Sexualität, der Neugierde, dem unentwegten Erobern neuer Welten, vom Risiko, vom Rausch. Diese Aspekte des Lebens spielen im Berufsalltag normalerweise aber keine Rolle. Jedenfalls ist die Gefahr groß, dass ein Vater mit seinem Engagement scheitert, wenn er seinen pubertierenden Kindern ausschließlich Arbeitsplatzbeschreibungen vermitteln und Dienstanweisungen erteilen möchte. In vielen Familien sind die Väter streng und zugleich relativ einflusslos. Der SonntagspapaEin anderer Versuch, der Beziehungsunsicherheit und mangelnden Alltagskompetenz entgegenzuwirken, besteht darin, für seine Kinder möglichst oft besondere Erlebnisse zu organisieren: den Spitzenurlaub, das teure Hobby, den besonders ausgeflippten Nachmittag und so weiter. Solche Väter sind oft nachgiebiger und großzügiger als ihre Frauen. Papa ist toll - mit ihm zusammen kann man das ganze Badezimmer nass spritzen, den Spätfilm im Fernsehen gucken oder vier Hamburger hintereinander essen.Im guten Fall stecken in diesem Konzept viele Chancen. Besondere Erlebnisse können intensive Begegnungen ermöglichen. Die Väter können eigene Kindheitsfreuden wiedererleben oder nachholen und kommen so möglicherweise in einen besseren Kontakt zu den Gefühlen ihrer Kinder. Sie haben Spaß mit ihren Kindern; vielleicht entstehen gemeinsame Interessen. Es wird den Kindern deutlich, dass nicht nur die Mutter, sondern ebenso der Vater Regeln aufstellt. Dem spiel- und animationsfreudigen Sonntagspapa wird von Frauenseite häufig vorgeworfen, dass er sich aus den vielen in der Familie anfallenden Aufgaben die Rosinen herauspickt. Mit seiner Rolle als fröhlicher Spielkamerad kommt er deshalb so prima zurecht, weil die Mutter alle versorgenden, planenden und behütenden, also die erwachsenen Anteile der Elternrolle ausfüllt. Ihm gehört dann der Sonntag und ihr der Alltag. Im schlechten Fall ist die Frau für die mühsame Durchsetzung von Regeln und der Mann für den lustvollen Regelverstoß zuständig. Bei ihr gibt es Gemüse, bei ihm Pommes rot-weiß. Natürlich sind Regelverstöße in der Erziehung sinnvoll. Sie machen Spaß und können den Alltag verändern. Vielleicht verputzt ja der Sohn nach den am Mittag freudig spendierten drei Portionen Pommes Frites abends eine ganze Schüssel grünen Salat, und alle Beteiligten haben etwas gelernt. Wenn man übermütig und ohne schlechtes Gewissen ein Badezimmer überschwemmt hat, kann man meistens auch problemlos erkennen, dass die anschließende Putzerei auf die Dauer doch ziemlich lästig wäre. Voraussetzung: Irgendjemand der Beteiligten weiß, wo Putzzeug ist und wie man damit umgeht. Ohne realen Kontakt zum Alltag ist der Sonntagspapa in der Gefahr, zum zwar begehrten, aber dennoch randständigen Sonderling zu werden. Seine Andersartigkeit erweitert nicht die Handlungsmöglichkeiten der Familie, sondern wird lediglich als flüchtiger Zauber inszeniert - von dem die Kinder nie genug bekommen können, weil sie noch etwas anderes von ihm wollen. Dass sich solche Väter nur die Rosinen herauspicken, ist lediglich ein Teil der Wahrheit. Häufig werden sie von der Vorstellung getrieben, dass sie ihren Kindern mit hohem Aufwand ständig etwas Besonderes bieten müssen: Der Vater als Rosinenmann. Der Hauptdarsteller der SeifenoperDie Soap Opera verlangt von allen Familienmitgliedern ein hohes Engagement; in ihr wird die Vater-Kind-Beziehung inszeniert. Sämtliche Aspekte der Väterlichkeit können dargestellt werden: Der Vater kann strafen, schimpfen, sorgen, spielen, zärtlich sein. Alles findet statt, aber nichts stimmt.Jeden Abend geben die Kinder dem Vater einen Gute-Nacht-Kuss. Spaziergänge sind schön. Was der Vater sagt, ist wichtig. Kinder gehorchen, besonders beim Grillfest mit den Nachbarn. Im Urlaub hat der Vater den Plan und das Portemonnaie. Das komplette Team weiß, wie erbärmlich die Dialoge sind, aber es steht im Drehbuch, welches Gesicht jeder zu machen hat. Es geht selten darum, dass der Vater Recht hat. Wichtig ist, dass er in regelmäßigen Abständen Recht bekommt. Weil die Story vorne und hinten nicht stimmt und die Personen sich nicht entfalten können, werden in immer kürzeren Abständen dramaturgische Höhepunkte gebraucht. Die besonders eindrucksvolle Bestrafung, die grandiose Phillipika über die Lage der Jugend seit Sokrates, die gerade gerückten Möbel, das ganz, ganz offene Gespräch mit den Kindern. Bisweilen spielen wir alle in schlechten Filmen mit, weil jede menschliche Beziehung auch den Aspekt der Inszenierung der eigenen Person und bestimmter Rollenbilder hat. Im hier beschriebenen Fall geben in ihrem Kern sehr unsichere Väter regelmäßige Kostproben ihres breiten väterlichen Repertoires und schauspielerischen Könnens, aber sie tauchen als Person nicht mehr auf. Es gelingt ihnen kaum noch, zu sich selber oder zu den anderen in Kontakt zu kommen. Inszenierung von Väterlichkeit kann auch bedeuten, dass flüchtige, unausgefüllte Beziehungen zwischen Vater und Kindern über einen längeren Zeitraum hinweg als Liebesgeschichte dargeboten werden. Als Rollenspiel ist Vaterschaft äußerst anstrengend. Es erfordert große Disziplin, die damit verbundene Selbsttäuschung dauerhaft auf einem ausreichenden Niveau zu halten. Um sich seelisch zu stabilisieren, suchen sich solche Väter in der Regel neben dem Beruf noch andere Aktionsfelder außerhalb der Familie. Oder es wird in der Familie über kurz oder lang viel ferngesehen, weil diese Kommunikationsstruktur ohne Werbeunterbrechungen nicht zu ertragen ist. Der ZurückgezogeneViele Väter erleben, dass das Familienleben an ihnen vorbeirauscht. Ihre Versuche, die Beziehung zu den Kindern lebendig zu gestalten, empfinden sie untergründig als gescheitert. Im Verhältnis zwischen Mann und Frau gibt es viele Spannungen, so dass immer seltener Belange der Familie gemeinsam besprochen und geregelt werden können. Anstatt sich zu fragen und mit anderen zu beraten, was ihnen nicht gefällt und was sie anders haben möchten, ziehen sie sich zurück: in den Handballverein, in die Gewerkschaftsarbeit, in die Kellerwerkstatt.Mag die Frau auch schimpfen, dass er sein schönes Hobby pflegt, während sie die Bügelwäsche abarbeitet: Häufig steckt hinter dem Rückzug des Mannes ein von beiden Seiten akzeptierter und geförderter Versuch, unlösbar scheinenden Konflikten aus dem Weg zu gehen, um die Ehe nicht zu gefährden. Schon wahr - die meisten Menschen spielen lieber Handball, als dass sie bügeln. Aber es ist für die meisten Väter anstrengend, enttäuschend und kränkend, sich aus ihrer Familie zurückzuziehen. Der TraditionelleManche Paare, die in traditionellen Verhältnissen leben, verzichten auf die moderne Etikette von Partnerschaftlichkeit und Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern. Solche Paare haben durchaus Chancen, respektvoll miteinander umzugehen und für die Kinder als Vater und Mutter erkenntlich und erlebbar zu sein.In diesem Fall werden sowohl die Arbeit der Frau als auch die des Mannes gegenseitig anerkannt. Der Mann sieht, dass seine Frau durch die Übernahme der Familienarbeit auf eigene berufliche Möglichkeiten verzichtet hat. Er ist bereit (und in der Lage), seine berufliche Arbeit so zu organisieren, dass er zu Hause einzelne Arbeitsbereiche verantwortlich übernehmen kann. Gerade weil die bestehende Arbeitsteilung offen anerkannt wird, lassen sich die jeweiligen Belastungen besprechen und halbwegs fair verteilen. Väter sind dann oft für Finanzen, den Garten, den Hausbau oder ausgewählte Bereiche der Kindererziehung zuständig. Die Mutter kümmert sich um alle schulischen Angelegenheiten der Kinder, der Vater übt regelmäßig Mathematik mit seinem Sohn. Alle wichtigen Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. Damit dieses Modell gelingt, müssen die Kommunikationsfähigkeit und die Geduld eines Paares hoch entwickelt sein. Sie muss bereit sein, beständig seine Informationsdefizite und seinen Mangel an lebendigen Eindrücken auszugleichen. Er muss ihren Vorsprung an alltäglicher Kompetenz aushalten und aktiv unterstützen. Beide müssen viel Zeit darauf verwenden, sich immer wieder abzusprechen und Gemeinsamkeit herzustellen. Wie schön Familie sein kann! Doch die allseits anerkannte tatkräftige Hausfrau und ihr familienorientierter berufstätiger Mann stellen ein Auslaufmodell dar. Die tatkräftige Hausfrau wird nämlich nur noch in der Waschmittelwerbung anerkannt. In aller Regel verfügt sie über eine berufliche Ausbildung, ist also auch auf einen anderen Lebensentwurf vorbereitet. Frauen gut auszubilden und ihre Qualifikation anschließend nicht oder nur unzureichend zu nutzen, ist volkswirtschaftlich betrachtet unsinnig. Darüber hinaus wird auf diesem Weg die heilige Familie alter Ordnung nachhaltig beschädigt. Die Frauen spüren, welchen Preis sie für ihr familiäres Engagement bezahlen - spätestens dann, wenn sie nach der ausgedehnten Familienphase wieder in den Beruf zurückkehren wollen. Versuche, sich neben der Rolle als Hausfrau, Zuverdienerin und Mutter an der Gesellschaft zu beteiligen, führen in der Regel in die kaum gedankte Ausbeutung ehrenamtlicher weiblicher Arbeitskraft. Das traditionelle Familienglück ist deshalb so schwer lebbar, weil die Frau einen zu hohen Preis bezahlt. Um glücklich und selbstbewusst die Gestaltung des Privatbereiches als vorrangige Lebensaufgabe anzunehmen, braucht sie eine kräftige, in der eigenen Biografie angelegte Hemmung, sich auf einen eigenen Weg zu machen: Tatkräftige Mutter, kräftig gehemmt. Was ihr in diesem Arrangement geschieht, kann er beim besten Willen nicht wieder gut machen. Er hat keine Chance, weil sie keine Chance hat. Jedenfalls ist die Gefahr groß, dass vom schönen Haus nach einigen Jahren nur noch die Fassade steht. Die Kinder gucken Video, der Vater montiert die neue Schüssel, die Mutter packt die Koffer. Der ÜberlasteteIn der Debatte über eine neue Definition der Vaterrolle und partnerschaftliche Familienstrukturen werden leicht Männer vergessen, die sehr anstrengenden und schlecht bezahlten Arbeiten nachgehen. Sie passen nicht ins Klischee vom arbeitsfixierten Familienflüchtling, der sich aus Gründen der Selbstverwirklichung, um der Karriere willen oder wegen einer üppigen Entlohnung im Arbeitsleben verschleißt.Er ist ungelernter Arbeiter, sie Verkäuferin auf Abruf zwischen zehn und zwanzig Wochenstunden. Die beiden haben eine zwölfjährige Tochter und einen achtjährigen Sohn. Der Mann wechselt oft seine Arbeitsstelle. Mal verdient er zu wenig, mal arbeitet er unter extrem schlechten Bedingungen, mal wird er von seinem Arbeitgeber nicht mehr gebraucht. In der Freizeit engagiert er sich in einer Kirchengemeinde, zweimal in der Woche trainiert er im Boxverein. Der Mann kämpft seit zwölf Jahren darum, ein guter Vater zu sein, und ebenso lange kämpft er gegen seine Gewalttätigkeit an. Er mischt sich häufig in die Erziehung seiner Kinder ein, oft autoritär und mit unsinnigen Strafen. Er beansprucht für sich den Platz des Familienoberhauptes. So einer hat in der Diskussion über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf meist wenig zu suchen. Er taugt eher als Bösewicht. Aber dieser Bösewicht kämpft wie ein Berserker um seine Familie. Es ist sein Lebensthema, die Kinder ordentlich groß zu bekommen und beiden eine Ausbildung zu ermöglichen. Er bemüht sich darum, dass es seiner Frau gut geht, und bei allem Macho-Gehabe geht er mit ihr respektvoller um als manch einer, der mit feministischer Literatur groß geworden ist. Sein Gewaltpotential hat er, vor allem durch den Boxsport, seit einigen Jahren gut unter Kontrolle. Doch das Schichtsystem und der hohe Arbeitsdruck im Betrieb überfordern ihn. Oft kommt er abgespannt, nervös und voller Wut nach Hause. Der Giro-VaterSo unsicher und diffus die Vaterrolle auch geworden sein mag, eines geben erwerbstätige Väter ihren Familien auf alle Fälle. Geld.Der beste Ort, um diese Form der Vaterliebe zu spüren, dürfte das Kaufhaus sein. Nur zu oft verwandelt sich auf diesem Weg die Erwerbsorientierung des Mannes in die Konsumorientierung der Familie - Vatersuche am Grabbeltisch. Der Vater steckt dann in den neuen Jeans, den Platten, dem Spielcomputer. Die Kinder spielen in Wirklichkeit mit ihrem Vater, wenn sie sich gegenseitig ihre schweineteuren, neuen Rollschuhe vorführen. Sie rollen auf ihm herum. Es trifft zu, dass in Deutschland viele Überstunden gemacht und Teilzeitmodelle blockiert werden, weil bitterarme Familienväter Hypotheken abbezahlen oder ihren Kindern Schulausflüge finanzieren müssen. Aber es trifft auch zu, dass sich massenhaft Väter fernab von ihren Familien verausgaben, weil sie von der Wahnvorstellung getrieben sind, ihnen unentwegt etwas bieten zu müssen. Ob es wirklich stimmt, dass so viele Männer mit so wenig zufrieden sind? AutorThomas Gesterkamp ist Vater einer Tochter und arbeitet als Journalist, Moderator und Vortragsredner. Der Text ist ein überarbeiteter Auszug aus seinem gemeinsam mit Dieter Schnack veröffentlichten Buch "Hauptsache Arbeit? Männer zwischen Beruf und Familie" (Rowohlt Verlag, Reinbek 1998). Adresse
Thomas Gesterkamp | ||
Letzte Änderung: 22.01.2004 11:39:27 |