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Das Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP)www.familienhandbuch.de

Verwitwung im Alter: Das Leben neu gestalten

Betina Hollstein


Nach dem Verlust des langjährigen Partners oder der Partnerin bricht oft eine Welt zusammen. Tiefe Trauer und Schmerz sind die ersten und heftigen Reaktionen auf den Tod eines geliebten Menschen. In vielen Fällen war der Partner die Hauptbezugsperson. Häufig hat man mit dem vertrauten Partner lange Jahre - "gute Zeiten und schlechte Zeiten" - gemeinsam erlebt. Man hat den Alltag geteilt, die Freizeit zusammen gestaltet, gemeinsam Freundschaften gepflegt. Der Partner ist Teil der eigenen Identität; er sicherte Stabilität und bot Geborgenheit. Die Paarbeziehung vereint Aspekte, die sonst eher getrennt sind: sowohl Zuneigung, Intimität und soziale Gemeinsamkeit, wie man sie auch in Freundschaften findet, als auch Dauerhaftigkeit und Verlässlichkeit, wie sie eher Verwandtschaftsbeziehungen kennzeichnen.

Für die Betroffenen kann der Tod des Partners einen Bruch in allen diesen Bereichen bedeuten. Auf einmal ist man ganz auf sich selbst gestellt und auf sich selbst zurückgeworfen. Ohne den vertrauten Partner sieht die Welt ganz anders aus. Manchen fehlt besonders schmerzlich der vertraute Begleiter auf allen Wegen, bei anderen ist es vor allem der Gesprächspartner, mit dem man alles bereden und besprechen konnte. Doch auch die Beziehungen zu anderen Menschen verändern sich nach dem Tod des Partners. Man ist jetzt häufig alleine unterwegs - eben "allein stehend" - und man wird auch von anderen Menschen anders wahrgenommen. Die Frage ist, wie man mit diesen Veränderungen umgehen kann und welche neuen Bindungen zu anderen und zu sich selbst hergestellt werden können. Um diese Fragen geht es im Folgenden.

Der Beitrag richtet sich an ältere Menschen, die ihren langjährigen Partner durch Tod verloren haben, sowie an ihre erwachsenen Kinder, die den alleinstehenden Vater oder die Mutter in dieser Situation unterstützen möchten. Dabei geht es vor allem um die mittel- und längerfristigen Folgen nach dem Partnerverlust in höherem Lebensalter. Und insbesondere geht es um die Veränderungen in der Alltagsgestaltung und in den sozialen Beziehungen, also um die Beziehungen zu Verwandten, Freunden, Bekannten und Nachbarn. Auf die Phase direkt nach dem Tod des Partners gehen im Online-Familienhandbuch die Beiträge von Christine Fleck-Bohaumilitzky ("Begleitung trauernder Mütter, Väter und Geschwister"), von Gertrud Ennulat ("Trauerkultur in der Familie"), von Brigitte Cizek und Christine Geserick ("Verwitwung von Eltern und ihren Kindern") sowie von Hans Goldbrunner ("Trauer Alleinerziehender und ihrer Kinder nach dem Tod des Partners") genauer ein.

Sich Zeit nehmen und Zeit geben

Die Phase tiefer Trauer und Schmerzes nach dem Verlust eines geliebten Menschen kann zum Teil lange anhalten. Psychologen gehen davon aus, dass die Trauerphase nach dem Tod des langjährigen Lebenspartners oder der Lebenspartnerin im Durchschnitt zwischen zwei und drei Jahren dauert. Wie gesagt: im Durchschnitt. Wie immer gibt es auch hier Abweichungen, nach unten und nach oben. Das bedeutet für die Hinterbliebenen selbst: Geduld haben und sich nicht überfordern oder unter Druck setzen. Und für die Bezugspersonen der Verwitweten, wie Kinder und Freunde, bedeutet es: nicht glauben, dass der Mensch, der den langjährigen Lebenspartner verloren hat, nach einem "Trauerjahr" sofort die Arme hochkrempelt und ein ganz neues Leben aufbauen könne, wolle oder solle. Wie alles seine Zeit braucht, so auch und ganz besonders die Trauer um den Verlust eines nahestehenden Menschen.

Gemeinsame Trauer, Trost und Erfahrungsaustausch

In der Trauerzeit ist die Familie von besonders großer Bedeutung. Diese ist selbst ja auch von dem Verlust betroffen: Die Kinder haben einen Elternteil verloren, Schwager oder Schwägerin den Bruder oder die Schwester. Die Familie rückt in dieser Situation häufig enger zusammen, trauert gemeinsam um die Verstorbenen. Die gemeinsame Betroffenheit und das Austauschen gemeinsamer Erinnerungen können eine große Stütze sein.

Doch gerade weil man gemeinsam betroffen ist, kann dies ein Grund sein, warum man manchmal auch mit jemandem sprechen möchte, der selbst nicht in der Trauer befangen ist. In der Trauerzeit wird deshalb der Kontakt zu Professionellen wie Ärzten oder Pfarrern häufig als sehr wohltuend und tröstlich empfunden: Es tut gut, mit jemandem zu sprechen, der für einen da ist, Verständnis zeigt, den man aber selbst nicht trösten muss.

Für andere ist in dieser Zeit der Trauer auch der Erfahrungsaustausch mit Personen in der gleichen Lebenssituation besonders hilfreich, etwa im Rahmen von Selbsthilfegruppen. Solche Angebote, z.B. Gesprächskreise für Trauernde, wie es sie in den USA bereits seit längerer Zeit unter der Bezeichnung "widow-to-widow"-Gruppen gibt, werden auch in Deutschland immer häufiger angeboten, entweder in privater Initiative oder z.B. von Kirchengemeinden. Die dort geknüpften Beziehungen können unter Umständen auch später, wenn man sich wieder mehr nach außen orientiert, noch als sehr wichtig erweisen, beispielsweise für gemeinsame Unternehmungen.

Viele verschiedene Wege

Schaut man sich an, wie sich die Beziehungsnetzwerke und die Alltagsgestaltung mittel- und längerfristig verändern, so ist erstaunlich, welch unterschiedliche Wege eingeschlagen werden. Basis eines subjektiv zufriedenstellenden "neuen Lebens" können sehr unterschiedliche soziale Orte werden: nicht nur Familie und Freundschaften, wie man es vielleicht erwarten würde, sondern auch Vereine (z.B. Schwimm- oder Reitvereine), Reisen oder Musikkreise.

Dabei zeigen Interviews mit Betroffenen, dass die ausschließliche Konzentration auf die Familie und bereits bestehende Freundschaften und Bekanntschaften - auch lange nach dem Tod des Partners - häufig als defizitär empfunden wird. In der ersten Trauerzeit sind diese Beziehungen besonders wichtig, später jedoch sind sie nur in Ausnahmefällen ausreichend für ein zufriedenstellendes "neues Leben".

Wenn man keine neue Partnerschaft eingeht (und gerade ältere Menschen möchten das oft gar nicht mehr), braucht es offenbar einen Ausgleich in anderen Lebensbereichen. Hier sind insbesondere zwei Wege hervorzuheben: Für manche Menschen stellen neu geknüpfte Beziehungen eine wichtige Bereicherung der Alltagsgestaltung dar (auch im höheren Alter kann man durchaus noch richtige Freundschaften schließen!), andere verlegen ihren Alltag insgesamt mehr auf Aktivitäten, wie das Engagement im Verein, auf Sport, Kultur oder Sprachen.

Doch bevor wir genauer auf diese verschiedenen Wege eingehen, muss zunächst noch ein ganz anderer Aspekt in der Veränderung der sozialen Beziehungen angesprochen werden, der häufig nicht sehr erfreulich ist.

Wenn Beziehungen auseinander gehen...

Eine leider weit verbreitete Erfahrung ist, dass nach dem Verlust des Lebenspartners bzw. der Lebenspartnerin auch noch andere Beziehungen verloren gehen. Dabei handelt es sich meist um Bekanntschaften, gelegentlich aber auch um Freundschaften zu Paaren - was dann individuell als besonders enttäuschend erlebt wird. Manchmal weiß man gar nicht genau, was eigentlich der Auslöser war. Doch der Abbruch dieser Beziehungen zu Paaren ist kein Zufall, sondern folgt bestimmten Regeln, die jedoch den Beteiligten gar nicht unbedingt bewusst sein müssen.

Gefährdet sind vor allem gesellige Kontakte, also Kontakte, die sich gerade durch eine besondere Leichtigkeit und Unbeschwertheit auszeichnen. Der springende Punkt ist, dass diese reine Geselligkeit in einem Rahmen, in dem ein Paar und eine alleinstehende Person zusammentreffen, schwerer herzustellen ist als beim Zusammensein von zwei Paaren. In der Konstellation "ein Paar und eine alleinstehende Person" kann es leicht passieren, dass sich der "Einspänner" "überflüssig" oder wie das "dritte Rad am Wagen" fühlt und dann in seiner Einsamkeit noch bestärkt wird. Umgekehrt können auch beim Paar Unwohlsein, insbesondere Eifersuchtsgefühle entstehen - und zwar ganz allein aufgrund der Struktur der Situation, völlig unabhängig vom Wünschen und Wollen der Beteiligten.

Als stabil erweisen sich demgegenüber Beziehungen, bei denen sehr enge persönliche Freundschaften oder gemeinsame sachliche Interessen (z.B. Tiere, Musik, Sport) bestehen. Diese bilden gewissermaßen zusätzliche Verbindungen zwischen den Beteiligten und bewirken, dass die Situation "ein Paar und eine Einzelperson" in den Hintergrund tritt.

Festzuhalten ist hier: An dem Auseinandergehen von Beziehungen nach dem Verlust des Partners ist häufig eigentlich niemand schuld. Die Interaktionsdynamik vollzieht sich gewissermaßen "hinter dem Rücken der Akteure" - also unabhängig davon, was die Betroffenen meinen, beabsichtigen oder wünschen. Man sollte deshalb nicht denken, dass man etwas falsch gemacht hat - und auch nicht die ehemaligen Freunde oder Bekannten. Vorwürfe sind hier fehl am Platz.

Wege in einen neuen Lebensabschnitt

Doch nicht nur der Abbruch von Beziehungen, sondern auch das Neuknüpfen von Kontakten folgt anderen Regeln, als es den Betroffenen oft selbst bewusst ist. Gemeint sind hier sowohl neue Bekanntschaften als auch Beziehungen, die sich zu richtigen Freundschaften entwickeln können, und die insgesamt eine wichtige Bereicherung des Lebens darstellen können. Den Verwitweten erscheint es gelegentlich als "großer Zufall" oder als besonderer "Glücksfall", wenn sie neue Bekanntschaften und Freundschaften gefunden haben. Doch so zufällig, wie es subjektiv erscheint, sind diese Beziehungen nicht.

Um neue Beziehungen zu knüpfen, braucht man Gelegenheiten. Und diese Gelegenheiten kann man selbst schaffen. Dabei eignen sich Interessen, Neigungen oder Hobbys, denen man außer Haus nachgeht, in besonderer Weise: Sie sind Anlass, um die eigenen vier Wände zu verlassen und sich in neue Kreise hinein zu begeben, und schließlich wesentlicher Anknüpfungs- und Berührungspunkt für Kontakte mit Anderen. Für manche Menschen mögen solche Aktivitäten (Interessen an Sport oder Sprachen, Kunst, Musik oder Vereinsaktivitäten) selbst Basis eines neuen Alltags werden, für andere sind sie das zentrale Vehikel, mit dem sie wichtige neue Beziehungen gefunden haben. In manchen Fällen mag es leichter sein, den "Weg nach draußen" (zunächst) über den eigenen Computer zu gehen: So bietet das Internet vielfältige Möglichkeiten, um mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen.

Sich zurückerinnern

Solchen Interessen, die sich nach der Verwitwung als wichtige Ressource erweisen können, muss man dabei gar nicht kontinuierlich nachgegangen sein. Im Gegenteil: Manche Menschen nehmen nach dem Tod des Partners ganz neue Aktivitäten auf. Hier beispielhaft ein Zitat einer befragten älteren Witwe, Frau A., die über einen Sprachkurs die "Busenfreundin" fand, mit der sie heute viel gemeinsam unternimmt und die für sie zugleich wesentliche Gesprächspartnerin ist:

Na, denn hab ich erst mal, als erstes hab ich gedacht: - was fängst Du denn nun an (gedehnt) - ich hatte das Gefühl, dass ich irgendwie - na sagen wir mal versauer, die Familie hoch in Gedanken, die Familie runter in Gedanken, hab ich gedacht, nee, du musst irgendwas unternehmen, was hätteste denn gern in der Jugend gemacht, - und denn - hab ich mir von der Volkshochschule - so ein - Buch gekauft (...) kriegt man ja umsonst, was alles so angeboten wurde, (...) - und denn hab ich da drin gesehen, dass 'Englisch in Muße' stand...

Dieser Fall zeigt, dass man manchmal sehr weit in der eigenen Vergangenheit, im eigenen Lebenslauf zurückgehen muss, um solche verschütteten Interessen, vergessenen "Hobbys" und vielleicht jahrelang brachliegenden Interessen wieder hervorzuholen - manchmal, wie im Fall von Frau A., bis in die Kindheit und Jugend. Es kann also sehr hilfreich sein zu überlegen, was man immer einmal tun wollte. Wozu hat immer die Zeit gefehlt?

Kleiner "Stubs" mit großen Folgen

Das Interesse an einer Sache erleichtert den Sprung über die Hürde nach "draußen" und unter fremde Menschen: Es ist der Anlass, überhaupt hinaus zu gehen, und es ist zugleich das Eintrittsticket für eine fremde Umgebung. Doch das Interesse allein reicht oft nicht aus, um diese Hürde zu nehmen. Manchmal benötigt man einen kleinen "Stubs". Und dieser kommt häufig von Personen aus dem vertrauten Umfeld. Hier noch einmal ein Zitat von Frau A.:

... und (leise), na ja, und ich kämpfte mit mir, einen ziemlich harten Kampf, aber mein Sohn sah das Buch [das Programm der Volkshochschule], sagt er: "Mama, prima, geh' doch mal zum Englisch, ich geh' zum Französisch, - und des wär' sehr gut für Dich." Nu wollt ich mich vor meinem Sohn nicht blamiern, - aber ich bin wie die Katze um n heißen Brei den ersten Abend um die Schule rumgelaufen, - geguckt (lachend) - was für Leute dort reingehen und so, na, das ist ne Ältere und das ist ne Ältere - vierundfünfzig war ich ja, -- na ja, und denk ich, aber nein, wenn de nach Hause kommst, und der frägt (schnell): "warst du drinnen", und ich sage "nein" - die Blamage wollt ich mir auch nun nicht geben, also bin ich reingedackelt, und hab dann sozusagen mit vierunfünzig Jahren, angefangen Englisch zu lernen.

Den Ausschlag, den Volkshochschulkurs schließlich doch zu besuchen, gab, dass Frau A. sich nicht vor dem Sohn blamieren wollte. Herr W., bei dem ein Reitverein heute im Zentrum seines Lebens steht, fand den Weg dorthin über einen ehemaligen Kollegen, der ihn einmal dorthin mitnahm. Personen des vertrauten Umfelds können also bei der Umsetzung des Interesses eine wesentliche Rolle spielen: als Bestärkung und Bestätigung oder auch Begleitung. Befindet man sich dann erst einmal in dem neuen Kontext, besteht bereits sowohl eine erste äußere Gemeinsamkeit als auch - vermittelt über das gemeinsame Interesse - ein inhaltlicher Anknüpfungspunkt mit Anderen.

Dabei ist zu betonen, dass das, was schließlich den Kern des "neuen Lebens" ausmachen kann, also das, was daran besonders wichtig ist, individuell sehr unterschiedlich aussehen kann. Bei Herrn W. ist es beispielsweise die Gemeinschaft, die Zugehörigkeit zum und die Geselligkeit im Verein, die den Mittelpunkt seines neuen Lebens bildet. Der Sport hat ihn zwar sein Leben lang begleitet, doch letztlich ist es für ihn nebensächlich, um welchen Sport es sich dabei handelt. Und Frau A. besucht zwar mit ihrer neuen Freundin viele kulturelle Veranstaltungen (z.B. Kunstausstellungen, Theater), doch das, was für sie das neue Leben ausmacht, ist eigentlich der Austausch mit ihrer Busenfreundin. Bei einer anderen Befragten ist es vor allem die sachliche Auseinandersetzung und Anerkennung im privat organisierten Musikkreis.

Seinen eigenen Weg finden

Langfristig gibt es also sehr viele Wege und vor allem auch sehr unterschiedliche Orte, sich ein subjektiv zufriedenstellendes Leben nach dem Verlust des langjährigen Lebenspartners aufzubauen. Für die Bezugspersonen bedeutet das: dem Anderen vielleicht Anregungen geben und vielleicht auch mal einen "Stubs" - aber letztlich dann auch akzeptieren, dass jeder und jede nicht nur einen eigenen Rhythmus, sondern auch eigene Bedürfnisse hat. Zwar ist im höheren Alter die Qualität der Beziehungen im Durchschnitt wichtiger als sehr viele Kontakte, doch im Einzelnen gibt es große Unterschiede: Manche Menschen sind mit einem kleinen sozialen Netz zufrieden, andere fühlen sich wohl im Kontakt mit vielen unterschiedlichen Menschen. Manche brauchen den häufigen Kontakt zu wichtigen Bezugspersonen, andere wiederum gehen selbstgenügsam ihren Aktivitäten nach.

Literatur

Betina Hollstein: Soziale Netzwerke nach der Verwitwung. Eine Rekonstruktion der Veränderungen informeller Beziehungen. Opladen: Leske + Budrich 2002


Autorin

Dr. Betina Hollstein ist Hochschulassistentin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie studierte Soziologie und Medizin in Marburg und Berlin und arbeitete an der Freien Universität Berlin sowie den Universitäten München und Mannheim. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Familie und soziale Netzwerke, Lebenslauf- und Alternsforschung sowie Soziale Ungleichheit.


Adresse

Dr. Betina Hollstein
Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät III
Mikrosoziologie
Unter den Linden 6
D - 10099 Berlin
Telefon: 030/2093-4116
Email: betina.hollstein@sowi.hu-berlin.de
Website: http://www2.hu-berlin.de/sozpaed/hollstein/randh.html


Letzte Änderung: 21.12.2005 10:01:21Zum Seitenanfang